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Kleiner Inspirationsschub einer talentierten Sängerin, die bereits viel Applaus auf der sozialen Plattform TikTok geernet hat. In ihrer eigens kreierten Version des Smash-Hits “Barbie Girl” aus dem Jahr 1997 teilt Hannah Grae einmal ihre Perspektive auf den Stand der Dinge im Jahr 2021.

Wäre hätte gedacht, dass das, was Karl Lagerfeld einmal zu Lebzeiten gesagt hatte, Realität werden würde. So schockierend und belustigend zugleich: Die Mode ist aus der Mode. Die Mode ist nicht mehr in Mode. Aber nicht nur, dass Mode unmodisch geworden ist, schlimmer: Mode ist heute, nicht modisch zu sein.

Der 2019 verstorbene Modezar hat das einmal so formuliert: “Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.” Der Mode ist zwar keiner entkommen, doch dass die Mode einmal aus der Mode kommen würde, hat sich ebenso wenig wer gewünscht. Was bedeutet das nun für all’ die großen Marken, Statussymbole und Kollektionen namhafter Designer? Der Untergang? Es scheint, selbst Gucci hat mit der Übernahme des Balenciaga-Logos in seiner Herbst/Winter 2021-Kollektion nicht gerade viel Aufmerksamkeit erhaschen können.

Es ist zeitgemäß geworden, sich nicht mehr um die großen Häuser zu scheren. Der Virus hat ein Augenmerk auf Gesundheit gelegt, aber auch auf Rückhalt in der Gesellschaft. Solidarität. Neue Normen, und auch einmal mehr Macht und Vertrauen in die Politik. Mode, wie auch viele andere Dinge, die als Luxus bezeichnet werden können, sind in den Hintergrund gerückt. Reisen etwa, ausgiebiges Essen außerhalb ebenso.

Und dabei ist sogar die Coolness Bottega Venetas erst kürzlich gefeierter Party am Berghain, und Soho House, untergangen, genauso wie Missbrauchsvorwürfe um Stardesigner Alexander Wang. Die Mode scheint nicht nur unwichtiger geworden zu sein, sie hat scheinbar sogar einen negativen Touch erhalten. Ob die Mode auch nach der Pandemie wieder Spaß machen wird? Gar wieder in Mode kommen wird? Das wird allein die Mode entscheiden können.