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Rapper sind schon echt so ein Faszinosum. Sie sind männlich wie kein anderes Geschöpf. Sie weinen wie Frauen es nicht können, und sie schreiben wie Politiker es nicht können. Sie sind aggressiv, genügend Gründe dafür haben sie. Sie sind sportlicher als Kickboxer, wenn sie mit Drehkick gen Kamera treten. Sie sind doper als der größte Läufer. Sie können auch romantisch, wie gesagt, wenn sie verletzt sind, sie haben eine Mutterseele. Fast möchte man(n) sagen, sie sind nicht nur Faszinosum, sondern Prinzessin, mehr als ich es je sein werde. Als Frau fragt man sich da: “Hat ihnen die Mutter nicht gesagt, dass sie es können, die Sache mit dem (Sex-)Appeal, oder wurde es ihnen einfach nicht oft genug gesagt?”

Keine Ahnung. Aber sie brauchen die Aufmerksamkeit, und sie verdienen sie, mehr als ein Journalist sich je davon erträumen lassen darf. Von Fremden, Freunden, Followern, Feuds, Frauen, und Fans. Der Widerstand aber, den die meist männlichen Rapper leisten wollen – gegen die Gesellschaft und alles, was sie sonst so im Alltag nervig finden –  könnte für die einen Fluch sein, für die Anderen der Segen schlechthin. Denn sie brauchen den geistigen Input wie auch den materiellen Output. Für die Erfolgreichsten unter ihnen kommt das Eine aber eben mit dem Anderen. Das macht sie wegweisend, gerade auch, weil viele einen Migrationshintergrund haben und inspirieren können. Sie sind fortschrittlich wie der größte Broker in ihrer Persona, und broker als der größt möglich gefeierte Debütant der deutschen Literaturszene.

Für das weibliche Geschlecht gilt, das sich auch wieder zu jener Zeit überdurchschnittlich von den modernen Künstlern des Sturm & Drangs angezogen fühlt, sich nicht von jener notwendigen, aber zutiefst verletzlichen Männlichkeit in den Bann ziehen zu lassen. Denn so wirklich eifrig Handeln können das die wenigsten Frauen. Ihre Seitensprünge und medialen Eskapaden. Liebenswert sollten sie trotzdem für alle Frauen sein. Denn den Fame haben sie sich nicht umsonst verdient. Wer aber denkt wie ein Rapper, und dennoch niemals so leben würde, für den gilt: “Date niemals einen Rapper!”

Die goldene Bohne hat eine lange Geschichte. Und besonders auch eine sehr weite. Zunächst wurde sie in Äthiopien angebaut und zubereitet. Heute kommt sie ebenso aus Ländern wie Vietnam und Brasilien. Ein Weltprodukt, das auch mithilfe der Globalisierung die Länder Europas erreicht. Eine besondere Art der Kirsche, die keiner mehr missen möchte, und die doch auch zu Recht immer wieder in Kritik gerät. Dabei spielen faire Bezahlungen der Bauern nämlich eine Rolle, aber auch die reine Anbauung. Bis sie die Cafés und Supermärkte erreicht, durchwandert die besondere Bohne, die zu Kriegszeiten auch mal als Währung gehandelt wurde, einige Prozesse. Heute schmeckt sie besonders auch der Frau, die sich modisch auf sozialen Plattformen zu inszenieren weiß. Von Supermodels wie Rosie Huntington Whiteley über Influencer und Jetsetter bis hin zu Müttern, die es sich mit einer Tasse Kaffee bequem machen möchten, weiß jede das Getränk zu genießen. Natürlich hat das Koffeingetränk Hochphasen hinter sich, die in der Vergangenheit liegen. Mit der Wiener Kaffeehauskultur etwa, oder der beliebten türkischen Mokkazeremonie. Kulturelle Erzeugnisse und Rituale, die noch immer präsent sind.

Und doch ist es die französische Art, mit einem “Café au lait” etwa, die besonders gut ankommt. Neben dem in Deutschland so beliebten Latte Macchiato, wären da noch der italienische Espresso und der griechische Freddo. Weitaus mehr Kaffeesorten in verschiedenen Ländern aber existieren. Der verdünnte, schwarze Espresso mit dem Namen Caffè Americano wäre noch einer dieser. Doch der Pariser Stil hat sich mit welcher Sorte auch immer natürlich seinen eigenen Stellenwert beim modischen Publikum verdient. Denn er ist nicht nur Genussmittel, sondern auch modisches Accessoire und Beweis dafür, dass Frau, mindestens genauso wie der Kaffee selbst, unterwegs sein kann.

Das nämlich zeigt die Mode, die auch von Frauen selbst kreiert wird. Individuell, nach eigenem Geschmack. Und so begleitet die goldene Bohne auch die Geschichten der Frauen, die sich hin und wieder zeigen. Überall dort, wo sie gesehen werden können und möchten. Auf der Straße mit einem Coffee-To-Go, in Cafés und Restaurants verteilt auf der gesamten Welt, und doch auch im Home-Office sowie dem öffentlichen Arbeitsplatz. Wie und wo auch immer der Kaffee also bestellt und getrunken wird, er ist mehr denn je en vogue!

Bildquelle: https://www.instagram.com/rosiehw/