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Während Gwyneth Paltrow in den USA als „best dressed women“ gilt, möchte ich meine ganz persönliche Stilikone der Türkei vorstellen.

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Deniz (Meer) hieß das Mädchen, das ihrer Liebe des Lebens nachdem Tod von den Ärzten das Herz entreissen ließ, um es dem am gleichen Tag geborenen Geliebten zu schenken und ihm am Leben zu erhalten, wie sie es ihm einst als kleines Kind versprach. Die Geschichte endet wie eine tragische Liebesgeschichte nicht bittersüsser enden kann: lebendig, voller Sehnsucht sitzt Özgür (Freiheit) am Meer und blickt mit schlagendem Herz seiner Liebe, Deniz entgegen. Gespielt wurde die Rolle der Deniz im Film „Ask tesadüfleri sever“ (Die Liebe liebt Zufälle“) von der wunderbaren Schauspielerin Belcim Bilgin, die mich seitdem nicht nur mit ihren Schauspielkünsten in ihren Bann zieht. Zur Gala des neuen Films „Kelebegin Rüyasi“ (The Butterfly’s Dream), indem Belcin Bilgin die Schöne spielt, um die zwei junge Dichter mit ihren poetischen Liebesworten kämpfen, erschien die dirigierende Eleganz der türkischen Schauspielerinnen in einer noblen zweiten Haut von dem französischen Designer Roland Mouret. Belcin Bilgin, die selbst einige Jahre in Frankreich lebte und in einem französischen Film mitspielte, las sich an diesem Abend wie ein Gedicht der Unschuld. Im Mittelpunkt des Abends zwischen den vier mitwirkenden Herren, waren alle Blicke auf die brünette Schönheit gerichtet.

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Als Frau von John Lennon wurde sie gehasst, als Avantgarde-Künstlerin und Ikone gefeiert und geehrt. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet Yoko Ono zum 80.Geburtstag die Retrospektive „Half-a-wind Show“, welche vom 15.Februar bis 12.Mai laufen wird.

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Wer ihr bereits mit dem Video „Cut Piece“ begegnet ist, indem sie sich bei der Partizipations-Performance Stück für Stück von Besuchern die Kleidung vom Leib zerschneiden lässt, wird im Museum mit einem Euvre bestehend aus nahezu 200 Objekten konfrontiert, das einen Blick auf eine der vielseitigsten Künstlerinnen unserer Zeit werfen lässt. 1933 als Tochter eines Pianisten und Enkelin eines wohlhabenden Bankiers in Tokyo geboren, wuchs sie zwischen Japan und Amerika auf. Sie besuchte die Jiyu-Gakuen-Musikschule,wo sie das Klavierspielgen und Komposition lernte. Sie war die erste Frau, die an der Gakushūin-Universität als Philosophie-Studentin zugelassen wurde, führte das Studium jedoch in New York fort, wo sie auch Musik am Sarah Lawrence College neben klassischen deutschen Liedgesang studierte.

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