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Soll man darüber lachen, oder soll man philosophierend sagen: „wie absurd“. Von Europa bis Amerika herrscht seit 2001 eine unhaltbare Islamophobie, ohne auch nur ansatzweise das Wesen dieser Kultur und Religion verstanden zu haben.

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Da kommt eine Rihanna, diese amerikanische Popsängerin, die weder singen noch tanzen kann, aber einen Trend nach dem anderen setzt und damit verdammt erfolgreich ist. Was Rihanna definiert ist ihr gesamtes Auftreten viel mehr als ihre musikalische Leistung. Sie ist nicht klassisch wie Beyonce, sondern strategisch für die Masse ohne großen intellektuellen Anspruch. Sie ist auch weder Frauenrechtlerin noch sonst eine Aktivistin. Von ihrem Freund Chris Brown geschlagen, weiß alle Öffentlichkeit, dass sie ihm verziehen hat. So viel dazu.

Sowohl der Sound als auch ihre Kleidung sind der Teil einer übersexualisierten Trashkultur. Lange schwarze Fingernägel, Leder, nackte Haut, schrillige Technosounds. Wenn Rihanna einen Trend setzt, so wird er vom Mainstream weltweit nachgemacht. Selbst in Abu Dhabi scheint sie Fans zu haben, dort war sie nämlich vergangene Woche, um im Rahmen ihrer Welttournee ein Konzert zu geben. Da hat sie sich gedacht, ein Fotoshooting vor der  Scheich-Zayid-Moschee wäre ja sicher auch mal wieder ein paar Schlagzeilen wert. Sie hat gemacht, was bisher kein anderer gemacht hat: sie ließ sich bedeckt im Kopftuch fotografieren. Und sieht dazu doch echt gut aus. Rihanna steht das Kopftuch, mit roten Lippen, in enger schwarzer Kleidung posiert sie verführerisch! Es sieht sogar sehr stylisch aus. Welcher Amerikaner hätte gedacht, dass die islamsichen Gewänder der Frauen so gut aussehen könnten?

Was mag man jetzt davon halten? In jedem Fall hat sie etwas gewagt, was bisher kaum einer gewagt hat, aber die Reaktion der deutschen und amerikanischen Medien müssen enttäuschend sein: die Einzigen, die wirklich emotional reagierten sind demnach die Araber. Man hat sie aus Respektlosigkeit aus der Moschee geschmissen.

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Ob George Clooney, ein ehemaliger Klassenkamerade oder der Typ in der Bar – ständig rätseln wir, wer schwul (lesbisch) ist, wer hetero, und wer vielleicht doch bisexuell sein könnte. Frauen gleichermaßen wie Männer.

Wird Homosexualität als etwas Unnormales betrachtet, um Menschen auszugrenzen oder eher gar um einen Grund dafür zu bekommen, warum man abgelehnt wird?

Warum interessiert uns das eigentlich so? Ich glaube zum einen, weil Menschen eine „Schwäche“ finden möchten. Homosexualität ist selbstverständlich keine Schwäche, wird bekanntlich aber in Kreisen, in denen es als etwas Unnormales gesehen wird, als eine betrachtet. Nach Seyran Ates leben wir in einer Zwangsheterosexuellen Gesellschaft, es ist also erzwungen, dass Männer sich von Frauen angezogen fühlen und Frauen von Männern. Dass viel mehr Menschen homosexuell sind, als wir annehmen, ist uns natürlich nicht bekannt. Von Homosexualität wissen wir seit der Antike, die modernen gebildeten Griechen tolerierten lesbische wie auch schwule Beziehungen, selbstverständlich jedoch bleiben auch sie viel mehr in ihren Kreisen wie auf der Insel Lesbos. Und selbst heute ist dies überall ein Thema, jedoch wird je nach Staat, Politik, Kultur und Religion dieses Thema unterschiedlich behandelt und thematisiert.

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Wir haben eine Idee davon, was wir tun müssten, um glücklich zu sein, aber es passiert uns zu häufig, dass wir im Leben daran scheitern. Wenn wir scheitern, beginnen wir, an uns und unserem Leben zu zweifeln. Wir werden nicht einmal traurig, wir verstummen, und erfrieren, als bestünde unser Herz aus Stein, unsere Lunge geschwärzt, atemlos, leblos, sinnlos.

Wir sind Menschen, die mit Vernunft gesegnet sind, wir wissen wie wir zu funktionieren haben, um unsere Gefühle so zu verleiten, um das Glück zu erreichen. Ja, was ist Glück von dem alle sprechen, was so keiner zu erreichen vermag? Solange man sich vorstellt, dass Glück etwas sei, dass unmöglich wäre, zu erreichen, oder bloß etwas, das einen aussuche oder per Zufall geschehe, entfernt es sich nur. Glück ist nicht etwas, das einem passiert, Glück ist ein Gefühls-und Seinszustand, im Deutschen scheint man nicht davon überzeugt zu sein, im Englischen jedoch schon, nicht umsonst wird unterschieden zwischen „happiness“ und „luck“.

Jedenfalls glaube ich daran, dass man sowohl gedanklich als auch körperlich aktiv daran arbeiten muss, damit man glücklich sein kann. Und da wir Menschen neigen, zu vergessen, möchte ich gerne uns selbst an etwas erinnern, dass wir tief in uns tragen.

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