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balat

Im Sommer des Jahres 2015 besuchte ich zum ersten Mal das wundersame Viertel Balat in Fatih Istanbul. Es ist eines der alternativen, aber bunten Bezirke, die viel Geschichte in sich tragen und weiterhin dabei sind, sich sehr facettenreich zu entwickeln. Gerade auch das Kreativpublikum liebt den Bezirk.
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Zur Verleihung des Masterzertifikats meiner Schwester habe ich mir einfach einen Secondhand-Mantel übergezogen. Er ist im 90s-Look, groß und lang, man fühlt sich in ihm gut aufgehoben. Er hat eine schützende Funktion, vor allem in Großstädten braucht man sie. Mein Make Up ist dezent, etwas Foundation von Armani Silk, den klassischen Eyeliner ober und unterhalb der Augen, die Wimpern getuscht mit L’oreal Vulimnous in Kombination mit „get BIG Lashes“ von Essence. Meine Haare tragen noch einen Hauch von Aubergine-farbener Tönung.

Ich brauche nicht lange, um mich vorzubereiten. Weder nehme ich mir die Zeit, noch habe ich sie. So kommt dieser Look zustande. Auf der Haut trage ich wenig, aber guten Stoff, den ich gemeinsam mit meiner Mutter letztes Jahr in Bonn gefunden haben. Er ist von Valentino. Der ungemachte Saum ist eine bewusste Entscheidung, in seiner Form wird der pastellfarbene Stoff dadurch viel mehr zur zweiten Haut. Mit einem Bustier-Oberteil können besonders die Schultern betont werden. Die Veranstaltung fand in einem großen Auditorium im Barbican Centre London statt, in dem man selbstverständlich die Jacke ablegen darf. Das Rückenende des Oberteils verläuft in die Länge. Continue reading ›

Bekannt ist die französische Filmdiva Brigitte Bardot nicht nur für ihren Schmollmund, ihre verrauchten Augen und ihren Sexappeal, sie gilt auch als Stilikone. Abgelichtet wurde sie vor fast 40 Jahren in Hüten, wie sie heute nicht mehr getragen werden. Mit Grazie und Stilgefühl trug sie zu Zeiten der 68er auch die Ballonmütze. Genauso diese ist jetzt zurück.

Wird sie im Englischen „Newspaper Boy hat“ oder „Baker Boy hat“ genannt, hat sie ihren Ursprung nicht in der 68er Bewegung, sondern sie tauchte zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Wie der Name verrät, trug der junge Zeitungsverkäufer oder Bäckersjunge den Hut. Gehörte sie zu jenen Zeiten noch der Uniform der unteren Schicht an, stieg die Mütze ab Mitte des 20. Jahrhunderts modisch auf. Continue reading ›