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zur Premiere Matthias Schweighöfers neuen Film „100 Tage“ vergangenen Montag, trug ich glitzernd silbernen Lidschatten. Er ist von Bobbi Brown, setzt sich nicht ab, und lässt die Augen erstrahlen. Der silbrige Ton Mica steht selbstverständlich eher dunklen Augen, aber Blauäugige sollten nicht verzagen, und stattdessen Sunlight tragen! Oder zumindest bei einem der Counter nach den erdigen Tönen des Metallic Eye Shadow fragen oder gleich den neuen Shimmer Wash Eye Shadow ausprobieren! xx, Meltem

Ich verstehe deutsche Medien nicht. Ganz klar. Ich arbeite für sie und mit ihnen, aber es gibt hin und wieder Dinge, die ich nicht gut finde, nicht gut finden kann. Denn oft fügen sich Rassismen in Bilder; und in dem Fall sind das dann Modebilder. Was das Zeitmagazin falsch macht, ist auch der Vogue passiert. Eine blonde, blauäugige Frau wie sie für den Inbegriff der deutschen Frau steht, wurde erneut auf’s Cover genommen. Dass es sich dabei um den größten Schlagerstar Deutschlands, wenn nicht der erfolgreichsten der Welt handelt, ist gegenstandslos. Klar, die Vogue versucht da eine neue Richtung zu gehen: von wegen deutscher Nationalstolz und so, Peter Lindbergh als Fotograph am Start, das neue Deutschland, das auch etwas in Kunst und Kultur hervorbringt, gesellschaftliche Relevanz hat oder doch nur für bessere Verkaufszahlen sorgt? Ich weiß es nicht. Aber fest steht, dass immer wieder Frauen dieser Wirkung und des Aussehens abgebildet und dargestellt werden. Gibt es eine Alternative zu Helene Fischer, in Deutschland? Muss sie denn Türkin sein, oder Schwarze? Nein, natürlich nicht, denn erstens ist das bemitleidender positiver Rassismus, zweitens ist das einfache Profilierung von wegen „wir sind ja so weltoffen“ und drittens ist es falsch und eine Art Anschuldigung. Man muss nicht eine Türkin nehmen, weil man eine Deutsche hat. Noch weniger aber muss man eine Schwarze nehmen, weil sie schwarz ist, oder man sich damit als international zeigen möchte. Das passiert oft. Auf den Covern deutscher Magazine wie auch der Modewelt. Aber Schönheit und Offenheit sind keine Fragen der Hautfarben. Was mich an Helene Fischer an dem Cover der deutschen Vogue stört, ist die Tatsache, dass sie da einfach nichts verloren hat. Sie ist weder Beauty, noch ist sie Sportlerin, die mit ihrem Körper im Vordergrund steht, geschweige denn Tänzerin. Sie ist auch nicht der Inbegriff Deutschlands, unter dem das Ganze verkauft wird, noch ist sie musikalisch in irgendeiner Form interessant oder zeig- und feierbar. Continue reading ›

Ob in Berlin oder Ffm – zurzeit läuft gerade einfach jeder Zweite in einer North Face Jacke rum. Vor allem das Modell North Face 1996 RETRO NUPTSE sieht man überwiegend an Frauen, an den Herren der Schöpfung gibt es verschiedene Variationen zu sehen. Denn es gibt mehr Auswahl für Männer, sodass es stilistisch auch meist besser aussieht. Intellektuelle Kunstfans, Rinhörer wie auch digital Ambitionierte der internationalen Modemeute treffen hier in FFM auf Haftbefehlfans, Gucciganglover wie auch Luxusambitionierte. Sie alle tragen die North Face Jacke. Es gibt ein Gemisch, auch kulturell. Was in den USA in der Black Community, oder um Rapstar Drake schon lange in ist, wird jetzt hier in Deutschland neu entdeckt. Was in den USA oder der Szene in UK getragen wird, kommt ja meist einige Jahre später hier bei uns an. Aber ein weiterer Grund dafür, dass die Jacke plötzlich erscheint: die Linksradikalen, die auf dem G20 Gipfel alle als Tarnung und Militärsersatzjacke North Face trugen. Hintergrundberichte dazu gibt es übrigens hier und hier. Continue reading ›

Nur ein Lächeln kann eine Frau noch schöner machen. Wenn es darum geht, ein wenig nachzuhelfen, mit Make Up versteht sich, dann ist es Wimperntusche, garantiert, und roséfarbene Lippen. Meinen ersten Versuch hatte ich mit 16 unternommen. Ich hatte einen glitzernd rosépinken Stift in der Drogerie gefunden, weil ich auf der Suche und in der Hoffnung war, einen VS-ähnlichen Look zu erreichen. Unter meinem Bild auf Facebook wurde ich damals ausgelacht. Aber, ich habe nicht aufgegeben, und nur wenige Jahre später entdeckte ich mit 21 den Traum aller roséfarbener Lippenstifte: den Lady Gaga Limited Edition Lippenstift für MAC. Wie hier unten auf dem Bild zu sehen ist, war er der perfekte Begleiter im Alltag, ob in der Uni – ich war stets perfekt geschminkt – in der City oder abends unterwegs auf Parties, Kunstgeschichtlerparties versteht sich. Continue reading ›

Wenn ich in Berlin bin, gehe ich seit dem Jahr 2016 mindestens einmal während meines meist einwöchigen Trips ins „What do you fancy love?“. Ich liebe das Café an der Knesebeckstraße, gleich in einer der Nebenstraßen des Kurfürstendamms in Charlottenburg, dem vielleicht schönsten Viertel Berlins. Es gibt yummy Juices, die zum Beispiel Sex Bomb heißen, oder Green Power Drinks wie Glow Baby, Detox Me oder Push Up. Letzteren habe ich auch gleich ausprobiert, und kann euch sagen: 1A. Neben der It-Getränke aus Kalifornien gibt es auch leckeren Kaffee, wenn auch ein wenig zu viel Milch im Latte Macchiato, aber für alle Anti-Kaffeeisten den super schnellen Shot Apfel-Ingwer für den Frischekick. Und für die, die nicht gleich einen ganzen Drink wollen. Und auch sonst ein bisschen sparsam unterwegs sind. Die Preise sind im Grunde moderat, für Berlin, einem It-Place und der Tatsache, dass das Café an einem der teursten Flecken der Stadt liegt, sogar ziemlich fair. Denn in Frankfurt oder Berlin(-Mitte) passiert es schon mal, dass man ausgenommen wird für einen Juice, es sei denn man befindet sich im Neuköllner Obstladen seines Vertrauens, da in der Nähe von der Sonnenallee beim Hermannsplatz, oder man befindet sich unten an der Hauptwache in Frankfurt beim Obsthändler. Jedenfalls ist das What do you fancy love? wie der Name schon verrät verdammt fancy. Manche der Mitarbeiter können zwar teilweise wirklich unfreundlich werden, und sind sich manchmal irgendwie zu schade, das Geschirr weg zu räumen, aber hey, what solls? Continue reading ›

Zurzeit darf ich ein paar Produkte von Shiseido testen. Ins Auge fiel mir dabei besonders der Kayal InkArtist, denn dabei handelt es sich nicht nur um einen Kajalstift, sondern auch gleich Lidschatten, Eyeliner und Brauenstift zugleich. Die Farben sind sehr speziell, und so sind es auch die Namen. Der weiße Stift beispielsweise heißt Kabuki White, und ist benannt nach dem japanischen Theater, indem auch die kreideweiße Geisha ihren Platz findet. Eine andere Nuance ist Sumi Sky und beschreibt mit der blauen Farbe den wässrig-blauen Himmel, der sich vom Weiß der japanischen Hochkunstgemälde der Sumi-e abzuleiten scheint. Eine pastell roséfarbene Nuance ganz nach der japanischen Kirschblüte in dieser Kollektion wäre noch traumhaft schön! Continue reading ›

Rüsselsheim represents…Mero, der 18-jährige Enes Meral übernimmt gerade die deutsche Rapszene. In einem Neuköllner Hummus & Falafelladen droppt einer von vier Jungs den Namen Mero, als ich sage, ich komme aus der Rap-Hochburg Frankfurt-Offenbach mit Rappern wie Celo&Abdi, Haftbefehl, Capo, Nimo, Hanybal und Azzi Memo. Continue reading ›