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Die Diskriminierung um Menschen dunkler Hautfarbe hat weltweit Wellen geschlagen. Der Rassismus, der dabei ausgeübt wird, bewegt besonders auch die Künstler der Musikwelt.

Beyonce und Jorja Smith haben dabei Kunstwerke erschaffen. Während Queen B. erst gestern die Visualisierung ihres Songs “Brown Skin Girl” mit Blue Ivy, SAINt JHN und WizKid veröffentlichte, beantwortete die britische Ausnahmekünstlerin Jorja Smith auf die Geschehnisse um George Floyd mit einem erst kürzlich geschriebenen Song.

“By any means” ist ein zutiefst rührender Song, der ihre Anteilnahme ausdrücken soll, aber auch ihren Protest und Solidarität. Mit ihrer Stimme und all’ der Menschen ihrer Umgebung, die sich als Teil dieser Bewegung verstehen. Darunter wie auch viele andere Familien auch, ihre eigenen Eltern im Bild, die allein als “mixed-raced” Paar bereits ein gemeinsames Politikum darstellen. Doch Jorja Smith fordert als Tochter, Sängerin und politische Aktivistin nicht nur die Gleichstellung der Schwarzen, sondern aller People of Color.

Auch Beyonce äußert sich mit einer schönen, und nicht minder starken Botschaft. Der Song “Brown Skin Girl”, der im vergangenen Jahr auf dem Album “The Gift” erschien, einem Sondersoundtrack zur Neuverfilmung des Disneyklassikers “König der Löwen” und nebenbei eine Range an erstklassigen Künstlern aus Afrika zeigte, zelebriert die Schönheit und Anmut dieser so ins Visier geratetenen Hautfarbe. Eine Ermutigung soll der Song sein, auf der auch Blue Ivy, die älteste Tochter des Beyonce-Jay-Z Powercouples, zu hören ist. Zu sehen sind von Mannequin Adut Akech über Hollywood-Schauspielerin Lupita Nyong’o bis hin zu Supermodel Naomi Campbell auch Beyonce mit ihrer Mutter und zwei ihrer Kinder. Frauen und die Zukunft derer, die in ihrer Einzigartigkeit sichtbar gemacht werden, um nicht nur auf die Probleme hinzuweisen, der Ermächtigung aus diesen, sondern die Farbe als das zu nehmen, was sie ist: Schön. Wie jede andere auch.

Bild: Screenshot Adut Akech aus “Brown Skin Girl”, Youtube (25.08.2020).

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