Menu
menu

Die Ausstellung “Untold Stories” des legendären Modefotographen Peter Lindbergh ist verlängert. Bis zum 27. September 2020 ist sie im Kunstpalast Düsseldorf neben der Ausstellung zu Angelika Kauffmann zu sehen. Die erste Werkschau des erst im vergangenen September verstorbenen Peter Lindbergh zeigt 140 Arbeiten aus den früher 1980er Jahren bis hin zur Gegenwart. Die selbst kuratierte Ausstellung zeigt ein umfassendes Bild seiner Arbeit als künstlerischer Fotograph, der es verstand, das Objekt seiner Arbeit in den Fokus zu rücken und dabei die Models als Menschen mit Emotionen zu zeigen. Der Fokus lag stehts auf dem Ausdruck, der so bedeutenden Expression der hochrangigen Modefotographie und der Bewegungen.

Besonders die Modewelt hatte den in Duisburg geboren und aufgewachsenen Lindbergh kennen und verehren gelernt. Die in den 90-er Jahren etstandenen ikonischen Bilder, die Supermodels wie Naomi Campbell, Cindy Crawford, Linda Evangelista, Nadja Auermann und viele weitere namhaften Gesichter zeigten, prägen noch heute die Modefotographie und Ästhetik der Kunst in der Welt der Mode und Schönheit. Die Fotoserie, die 1989 für die britische Vogue entstand, war stilprägend wie auch bewegend. Auch für ein Publikum außerhalb der Modewelt, wie es nahezu keine andere Arbeit aus der Modefotographie schaffte. Das 90-s Cover ist dabei nicht die einzige Arbeit, die in etlichen internationalen Magazinen abgedruckt wurde wie die aktuelle Ausstellung “Untold Stories” zeigt. Die in zwei Jahren vorbereitete Auswahl zeigt weitere des Lindbergh typischen Auges unveröffentlichte Bilder in der Wanderausstellung.

Nach der verlängerten Schau in der westfälischen Kunsthauptstadt Düsseldorf, wird “Untold Stories” im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt Einzug halten. Ab dem 04.12.2020 wird die Ausstellung dort in Zusammenarbeit mit dem Kunstpalast Düsseldorf zu sehen sein. Die Vorfreude ist schon jetzt groß! Denn eine einmalige Gelegenheit, weitere unzählige Schönheiten der Mode zu erblicken, mitunter in einer Schwarz-Weiß-Ästhetik wie sie bisher noch nicht der Öffentlichkeit sichtbar war, ist gegeben. Eine Modeausstellung wie sie vermisst und endlich eingetroffen ist!

Bild: Peter Lindbergh | Bercu, Linda Evangelista & Kirsten Owen, Pont-à-Mousson, 1988 © Peter Lindbergh (Courtesy Peter Lindbergh, Paris),

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2020, Foto: Norbert Miguletz

Frida Kahlo ist auch irgendwie unsere Lieblingskünstlerin oder? Mit ihrer Art und Kunst schenkt sie einer ganzen Frauenbewegung Atem. Dass gerade sie mit ihrem Gesicht das Cover der derzeit gefragtesten Ausstellung in Deutschland ziert, kann nur von einem guten Vorgeschmack zeugen.

Die Ausstellung “Fantastische Frauen” ist nun noch bis zum 05. Juli zu sehen. Mit Kuratorin Dr. Ingrid Pfeffer holte die Frankfurter Schirn gleich 150 Werke 34 internationaler Künstlerinnen aus der surrealistischen Zeit von 1930 bis 1960.

“Fantastische Frauen” soll einmal zeigen, dass auch Frauen, die in der Kunstwelt zu kurz kommen, ihren Stand und Status nicht aufgeben müssen, und als fantastische Frauen gefeiert werden dürfen.