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Rüsselsheim represents…Mero, der 18-jährige Enes Meral übernimmt gerade die deutsche Rapszene. In einem Neuköllner Hummus & Falafelladen droppt einer von vier Jungs den Namen Mero, als ich sage, ich komme aus der Rap-Hochburg Frankfurt-Offenbach mit Rappern wie Celo&Abdi, Haftbefehl, Capo, Nimo, Hanybal und Azzi Memo. Continue reading ›

Bushidos Ersguterjunge Signing Samra hat neulich ’n mega Hit rausgehauen. Gangstershit mit Gefühlen. Cataleya, man weiß nicht genau, ob er sie liebt oder hasst. Womöglich eine Hassliebe.

Wie Cigdem Toprak für die Welt schrieb: Rap heute ist romantischer denn je. Wenn auch immer noch gewalttätige Stilmittel genutzt werden; im Blickpunkt ist Liebe, das La dolce vita, und der eigene Erkennungswert. Es scheint, die Jungs, die ja doch problematischer in diese Gesellschaft integriert sind, kommen an, und das auf gutem Wege allemal! Continue reading ›

Meine neueste Entdeckung, auf die ich ganz persönlich stolz bin. Nach einer Playlist zu Jorja Smith & Co. stolperte ich auf Youtube über Lolo Zouaï, die gebürtige Französin zog es im jungen Alter nach Amerika, und heute mixt sie gekonnt beide Sprachen. Warum auch sollte man das Französische, eine der meistgeliebtesten Sprachen der Welt, links liegen lassen? Und dazu singt sie eben einfach ein wenig im Chanson-Stil, neumodisch, und sagen wir retrohaft modern. Ich liebe wie sie so Wörter wie Inshallah benutzt wie aus ihrem Hitsong „Desert Rose“ zu entnehmen ist. Ein anderer Hit ist: „High Highs to Low Lows“ indem sie, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ehrlich von „not just minimum wage“ singt. Herrlich ehrlich! Gibt ein gutes Gefühl für eine aus der Y-Generation, really! Continue reading ›

Nimo hat das Talent, deutsche Wörter auszusprechen, als seien sie von einer anderen Welt. Er sieht sowieso so Recht gut aus, er hat tiefe grün funkelnde Augen, einen Schwung im Gesicht, ein Gesicht für die Kamera. Noch mehr aber hat er die vielleicht schönste Stimme im derzeitigen Rap. Eine Mischung aus guter Junge und einem Rowdy auf den ersten Blick; verzogen, aber am Ende doch lieb. Genau so hatte ich ihn auch während meines Interviews für die FAZ erlebt, das Anfang des Jahres (leider nur print) erschien. Continue reading ›

Es gibt kaum eine Künstlerin, bei der ich mir lüstern das ganze Album reinziehe. Nicht Sabrina Claudio, und leider auch keine Beyoncé, aber eine, die es wirklich schafft, heißt Jorja Smith. Jedes ihrer Worte berührt mein Herz, und doch sogar meinen Verstand. Continue reading ›

Es ist wahr, wir konsumieren fast ein wenig diese guten Männerstimmen des Deutschraps, aber was sollen wir (Frauen) auch tun? Junge Rapper wie Dardan rappen so attraktiv von Liebesbeziehungen, dass wir irgendwie dahin schmelzen. Dardan, der gerade einmal 20-jährige Mr. Dardy, ist gerade dabei, groß zu werden. Dabei ist der gebürtige Stuttgarter schon 2m groß, und vielen Nimo-Fans ein Begriff. Genau neben ihm stand Dardan wie auch Mortel bereits auf der Bühne. Seinen ersten großen Erfolg teilte er in einem größeren Publikum mit „Telefon“ an der Seite Nimos, indem er seinen schnellen Flow unter Beweis stellte. Und gleich danach kam Dardan Mushkolaj wie er bürgerlich heißt, mit Mister Dardy aus seinem Album „Hallo Deutschrap“ als Womanizer zurück. Continue reading ›

Rapper Mortel sah ich das erste Mal live auf dem Konzert von Nimo im vergangenen Jahr. War er Franzose? Deutscher? Oder doch Afrikaner? Ich konnte es nicht sagen. Er kam irgendwie aus dem Nichts. Dabei macht er schon mit “Stimmen der Unterschicht” feat. Nimo und Azad in einem breiteren Publikum von sich Reden. Ein Song, der auf seinem Mixtape Racaille im vergangenen Jahr erschien. Und mit “Depart” etablierte er seinen “Recaille”-Sound des Straßenraps weiterhin.

Jetzt kommt er mit neuem Album “Arriveé” daher und ist angekommen. Angekommen im großen Rap-Game. Und tatsächlich, um auf seine Herkunft zurück zu kommen: er ist im amerikanischen Stützpunktort Bitburg geboren, ist kongolesischer Abstammung, und lernte durch Verwandte in Paris, die er besuchte und die selbst Hip Hop hörten, die fanzösische Kultur kennen. Daher der Name: Mortel, zu Deutsch “tödlich”. Continue reading ›