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Nach fünf Jahren war es wieder mein erstes Mal in Paris, und damit die erste Paris Fashion Week, die ich miterleben durfte. Geblieben bin ich im Mije Hostel in einem Doppelzimmer mit meiner Mutter eine Nacht. Es ist ein sehr spartanisches Zimmer, in einem ehemaligen Aristokratenhaus, gegenüber eines Klosters. Man sieht also tatsächlich noch französische Mönche im modernen Paris. Religiöser als Berlin, wo ich noch ein Tag zuvor war, geht es in dieser verwandten Kultur allemal zu, es sei denn natürlich, man befindet sich im islamischen Berlin.

Das Hostel jedenfalls ist in einem der schönsten Bezirke: Marais. Ein Schwulenviertel, was man aber nicht so schnell erkennt, da sie sich die Szene dort anders als in Berlin sehr chic und konventionell einkleidet, als könnten oder wollten sie noch weniger einen Teil ihrer Identität zeigen. Nur wenige Minuten entfernt von der Haltestelle Saint Paul erreicht man mit der U-Bahn alle wichtigen Touristenorte vom Eiffelturm bis zum Sacre Coeur. Auch der Bahnhof Gare du Nord ist nur 10 Minuten entfernt. Mit einem 10 Euro Tagesticket kann man sich in den wichtigsten Bezirken bewegen. Da ich dort auch während meines ersten Trips war, das Viertel sicher, das Hostel sauber ist, habe ich mich erneut dafür entschieden. Da die Hostelkette aber drei Hostels in Marais hat, war das Doppelzimmer im Maubuisson sehr viel kleiner als das im Fauconnier, die Anbindung zur Haltestelle Saint Paul aber dafür sehr viel besser.

Am frühen Morgen besuchten wir zunächst die Tocher einer guten Freundin meiner Mutter. Sie besuchte die gleiche Schule wie ich, studierte Politikwissenschaften und lebt nun in einer wunderschönen Vorstadt von Paris, im Boulogne-Billancourt. Sie arbeitet in Paris an einer universitären Einrichtung, und kümmert sich um internationale Studenten und Auslandsaufenthalte. Ihre Mutter aus Deutschland, und Großmutter aus Griechenland waren ebenfalls anwesend. So unterhielten wir uns über die derzeitige politische Situation in  Deutschland, ihr neugeborenes Baby und die französische Kultur. Sie hatten uns ein wunderbares französisches Frühstück vorbereitet mit Croissants, Marmelade und Kaffee. Und wie das als zwischenkultureller Mensch so üblich sind, stolperten wir oft über lustige Vergleiche. Zum Beispiel als wir über die Essenskultur im eigenen Lande und orientalischen Welt sprachen. Uns fiel eben auf, dass wir nach der deutschen Kultur auch immer öfter nach Personenzahl kochten und deckten, statt üppig und nahezu verschwenderisch wie in unserer griechich-türkischen Kultur. Über diese Vergleiche kommt man nicht umhin.

Und der wunderschöne Nachkömmling wächst gleich mehrsprachig auf: deutsch, englisch, französisch, griechisch und womöglich etwas arabisch wird die Kleine durch die Familie des Vaters erlernen. Wie wunderschön mit einer Sprache in so vielen Welten mit so vielen Menschen in Kontakt treten und sich austauschen zu können! Französischer ist die Mutter auch bereits geworden. Als ich ihr dies sagte, freute sie sich darüber. Schließlich ist es immer ein Kompliment, als Französin wahrgenommen zu werden. Obwohl deutsche Frauen nicht weit entfernt leben, sind sie bei Weitem nicht so sinnlich wie französische Frauen. Jedenfalls glaube ich, dass eine Kultur, die man inhaliert und auslebt, sich auf das eigene Äußere übertragen kann. Allein mit der Sprache, die man spricht. Aber da viele Deutsche auch französische Vorfahren haben, man denke an die Hugenotten, und generell viele in Deutschland ein enges Verhältnis zur Kultur, wird man oft auch vom Gegenteil überzeugt.imageDa meine erste Show nur wenige Stunden später begann, ging es in nur einer halben Stunde zurück zum Hostel, wo ich mich vorbereitete. Ich entschied mich für den rosefarbenen Rock, den mir meine Mutter noch am frühen Morgen in wenigen Stunden vor der Fahrt nähte, da sie nicht gut schlafen konnte. Ich denke, sie wollte wie immer ihr Versprechen halten, obwohl ich ihr wegen des Zeitmangels davon abgeraten hatte. Bewundert hatte ich jedenfalls Raf Simons Kollektion für Christian Dior schon lange, dieser neuen opulenten Weiblichkeit aus der Vergangenheit, die er jede Saison aufs Neue neu zu übersetzen weiß. Auch wenn dieses Konzept des Mode-Designs ein gängiges ist, finde ich doch, dass Raf Simons durch diese minimalistische Herangehensweise mit einem traditionellen Bild der schönen Frau mich überzeugen kann. Auch wenn moderne Einflüsse wie Bomberjacken die Ästhetik verderben können, die Röcke sind ein Traum.

Für die Schuhe entschied ich mich, weil ich auf dem Absatz einen festeren Stand habe als in den feineren High Heels, die ich eigentlich tragen wollte. Wenn man arbeitet, muss man gut aussehen, aber darf durch Unbequemlichkeit auch nicht am Arben gehindert werden. Als Journalistin muss man einfach auch schnell laufen, und manchmal sich mit der eigenen Persönlichkeit und dem Ego zurücknehmen. War mir bei meiner ersten Show dann aber auch teilweise egal, vor Allem, wenn man ständig sehr gut gekleidete Menschen auf Streetstyle Bildern sieht, will man nicht underdressed daher kommen.

Da wir kein Taxi gefunden haben, und ich die Show von Iris van Herpen nicht verpassen wollte, liefen wir zum Musee de Pompadou in nur 10 Minuten. Sich passend kleiden, ist eben doch öfter auch einfach Arbeit.  IMG_8845

Als wir ankamen, traf ich auch gleich Alfons Kaiser, der auch einen tollen Text über Iris van Herpen verfasst hat, und die Fotografin Yavidan Castillo, die ich über Alfons in Berlin kennenlernte, in Istanbul auf der Istikklal zufällig wieder traf, und mich für einen Kaffee nach der Show in Paris verabredete. Ihre Mutter kommt aus der Türkei, ihr Vater aus Mexiko. Sie spricht türkisch und hat dabei einen unglaublich süßen spanischen Akzent, den ich so noch nie zuvor gehört habe. Etwas Französisches mischt sich dem auch noch bei, und sie spricht unglaublich schnell, und dabei ist sie ein sehr herzlicher Mensch, der mit der Liebe zur Mode auf jeder tollen Veranstaltung in Paris während der Woche unterwegs ist und tolle Eindrücke auf ihrem Blog festhält. Alfons kenne ich übrigens auch aus Berlin, dort lernte ich ihn und den Fotographen Helmut Fricke damals mit meiner Schwester bei der Show von Lala Berlin kennen. Auch er ist ein sehr herzlicher Mensch, der sehr gut verschiedene Kulturen und Menschen entschlüsseln kann, und Zusammenhänge in der internationalen Mode sehr schnell genaustens erkennt.

An Paris gefällt mir die Qualität, die Kultiviertheit und Zivilisiertheit – zwei Begriffe, die man im Türkischen und unserer Familie gerne nutzt. (Nachtrag 01.02.15 zuvor stand hier “Menschenqualität”, meine Mutter verbesserte mich, indem sie sagte “Menschen sind keine Stoffen.” Und selbst qualitativ hochwertige Kleidung könne nicht jeder tragen, weshalb man Menschen niemals nach der Kleidung urteilen dürfe.) Wenn Menschen Manieren haben, gut ausgebildet sind, und sauber, also rein sind. Paris ist dieses Europa von dem alle träumen, die Amerikaner genauso sehr wie die Türken. Eine Stadt in einem Land auf einem Kontinent, das bereits Revolutionen hinter sich hat, sich befreit hat, gekämpft hat, Menschen würdevoll behandelt, würdevoller als in der Türkei. Ein Land mit Kultur, und Werten. Keine Frage – die Franzosen sind traditioneller, vieles läuft schief, aber sie sind kultiviert.

Ich frage mich immer, ob diese Art des Denkens überhaupt legitim ist. “Die Franzosen, die Deutschen”. Viele tun das gerne, gerade auch in der Mode. Dort versammeln sich nämlich Menschen aus aller Welt, und jeder bewahrt gerne seine Kultur, und in dieser Welt ist es so, als sei man kultiviert, wenn man weiß wie man über andere Kulturen zu sprechen hat. Weil Verreisen eben auch einfach kostet, und Kulturen kennenlernen (angeblich) auch. Wenn man also sagen kann wie die “Deutschen” sind, oder die Franzosen, oder die Amerikaner. Ich sehe schon Parallelen, störe mich aber manchmal auch an dieser Art zu denken. Es ist in jedem Fall aber eine Fähigkeit, und eine Kompetenz, was Kulturen betrifft. Denn so individuell jeder Mensch auch sein mag, es gibt Menschen, die es lieben, an ihrer Kultur der Identität wegen festzuhalten, und sobald man die Grenzen verlässt und auf das verlassene Land blickt, während man in ein anderes Land schreitet, erkennt man eben doch die Unterschiede.

Vor der Show hatten sich schon viele Fotographen versammelt, um Streetstyles abzufotographieren. Einige spielten mit wie es auch sehr schön auf Modepilot vorgeführt wurde. Es waren nicht die Massen wie im Park der Tuileries, die ich sonst nur von Bildern kenne. Als aber Model Saskia de Brauw kam, wurden es plötzlich etwa 20 Fotographen. Statt sie zu fotographieren, wollte ich sie lieber einige Sekunden beobachten. Sie hatte eine sehr angenehme, ruhige Ausstrahlung und wirkte dabei sehr sophisticated. Sie ist eine der Models, die nicht für eine rückständige objektivierte Schönheit stehen und dabei den Modelberuf trivialisieren, sondern für Kraft und Stärke, die man eben auf Bildern abgedruckt zur Bewunderung sehen möchte und muss. Ähnglich wie Daria Werbovy oder Anja Rubik. Es ist nicht das gängige Schönheitsideal von dem immer die Rede ist, die aber sehr wohl von Kritikern der Modeindustrie und Männer ausgeblendet wird. Saskia de Brauw ist gerade durch ihre Androgynie und dem Beweis der Schönheit dieser Gesinnung und Körperlichkeit so interessant. Nicht zuletzt modelte sie für die Herrenkollektion des Hauses Yves Saint Laurent als Frau. Eben auch solche kleinen Revolutionen ist die Mode im Stande in Bewegung zu setzen.

Im Publikum befand sich neben Saskia de Brauw auch eine Schauspielerin der Serie Game of Thrones. Das hörte ich jedenfalls eine deutsche Zuschauerin aufgeregt erzählen. Geseated war ich im deutschen Journalistenblock. Die deutschen zur rechten und linken konnte ich noch an ihrem Herkunftsland erkennen, bevor ich sie reden hörte. Man erkennt sich einfach behaupte ich mal, an der Kleidung, Gestik und Mimik. Auch ich bin kein Fan von Pauschalisierungen, aber während ich die Wochen zuvor in Berlin verpasste, machte ich wieder die Erfahrung, dass Menschen eben gerne an ihrer Kultur festhalten, und sich auch nach ihr verhalten wie ich bereits erzählte. Die teetrinkende Freundin meines WG-MItbewohners aus London sagte mir, sie möge es, sich nach dem britischen Klischee mit dem Tee zu verhalten, ein bekannter DJ aus Ibiza erklärte mir nach seiner Show, er könne “amerikanisch spielen”, dabei sprach er von der Kultur, nicht der Musik.

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Am Abend waren wir am Eiffelturm. In der Nacht ist er sehr viel schöner. Am frühen Morgen sind wir zum Stoffmarkt am Saint Pierre in Montmartre. Meine Mutter fühlte sich wie im Paradies und wollte überhaupt nicht weg. Gerade Montmartre glich dabei sehr Istanbul, oder eben Istanbul gleicht Montmartre. Es ist ein sehr schönes Viertel, doch leider voller Touristen. Ich muss dabei immer an das Montmartre der 20-er denken, wovon ich oft las. Manchmal müssen wir uns eben mit den architektonischen Resten zufrieden geben, und dieser einzigartigen Atmosphäre des Vergangenen.

Die Show am selbigen Tag von Louis Vuitton durfte ich leider nicht miterleben. Sie fand in der neuen Fondation in Boulougne-Billancourt statt, wo ich noch am Tag zuvor war. Auch die Show von Chanel musste ich später am Monitor erst bewundern. Gerade auch mit Interesse am Feminismus hätte ich diese Show nur allzu gerne live erlebt. Mir ist aber in den vergangenen Wochen aufgefallen, dass ich früher einmal kritischer war, was die Modewelt betrifft. Mir hat mein kritisches Bewusstsein lange Zeit nicht gut getan, weshalb ich es reduziert habe, weil man Dinge und damit sich selbst auch zunichte kritisieren kann, bis man selbst nicht mehr existiert. Als Konsument ist die Kritik bis zu einem bestimmten Grad nur effzient, bzw. die Kritik aus einer bestimmten Perspektive. Um wie die meisten Menschen jedoch diese Kritikfähigkeit mit der Zeit nicht vollends zu verlieren, sondern sie zu optimieren, effizienter zu denken, und vor allem differenzierter. Kritik ist notwendig, um Dinge zu verbessern, aber manche Dinge dürfen auch einfach mal hochgejubelt werden und müssen nicht neben negativen Dingen stehen. Wie zum Beispiel, dass Karl Lagerfeld einfach eine wirklich interessante Person steht, so kommerziell er auch einfach sein mag.

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Die Show von Allude jedenfalls war toll! Backstage ging alles sehr schnell, genauso wie nach der Show. Dort traf ich auch die Chefin des Magazins bei dem ich mein Praktikum in Berlin wenige Tage zuvor absolvierte. Die deutsche Presse war bei der deutschen Marke stark vertreten. Christiane Arp sah wunderschön aus, zog aber nach wenigen Minuten ihre Sonnenbrille hervor, um sich weniger beobachtet zu fühlen, oder vielleicht selbst besser beobachten zu können, beobachtete meine Mutter, die sie auch sehr schön fand. Christiane Arps Arbeit gefällt mir mit den immer allzu gleichen Models auf den Covern (Claudia Schiffer, Toni Garrn, Nadja Auermann – wie oft denn nocht) und den gleichen Aufschriften (schön, cool, chic – gibt es keine anderen Wörter) zwar weniger, ihre wunderschöne Ausstrahlung und Stärke sind jedoch nicht zu übersehen. Sie ist zwar engagiert, indem sie junge deutsche Designer unterstützt, aber ich würde etwas mehr Kreativität erwarten, und etwas mehr Mut, damit auch die deutsche Vogue neben der amerikanischen und französischen sich mal ordentlich feiern lassen kann. Deutschland kann was, weiß aber selbst gar nicht genau, was. Wie wäre es mit Kritik? Natürlich zwischen den verschiedenen Idealen von Schönheit, die in Deutschland exisiteren.

imageEine sympathische freie Journalistin aus Deutschland lernte ich außerdem kennen, die selbst aussah wie die französische Version von Brigitte Bardot. Als ich ihr sagte, ich hielt sie für eine Französin, nahm auch sie dies als Kompliment wahr. Und eine wunderschöne Fotographin fotografierte ich auch gleich. Sie stach mit der Mähne einfach zu sehr aus der Menge. Der Fotograph Helmut Fricke der FAZ, der mich später noch mit meiner Mutter fotographierte, kam leider zu spät und ärgerte sich über den schlechten Platz. Im Medienbereich saßen doch tatsächlich irgendwelche Menschen mit Digicam und Handy. Ja, auch in Paris gibt es Menschen, die mit Mode kaum etwas zu tun haben. Es scheinen jedoch weniger davon zu existieren, vor Allem Modeblogger, als in Berlin. Und das Publikum ist deutlich älter, und selbstbewusster.

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Eine mir bereits bekannte unfreundliche deutsche Journalistin musste ich leider auch erleben, die sich einfach unhöflicherweise auf einen Platz zwischen mich und eine Dame setzen wollte, den es nicht gab. Später wurde mir dann auch noch der Platz gestohlen, obwohl ich meine Tasche dahin plazierte, und der Herr hinter mir fragte meine Mutter ungläubig aus, was sie mit mir hier mache. Während ich mit Inga Griese sprach, fragte er noch neugierig, aus welchem Land wir denn kämen. Ja, Türken gibt es in Paris kaum, schon gar nicht welche aus Deutschland. Davon sind die meisten in ihrem Struggle noch weit entfernt, aber auch das wird sich ändern, und kann sich nur ändern, wenn man auch einfach mal von der eigenen Kultur loslässt, um andere kennenzulernen. Sie zu verlieren heißt es ja nicht.

IMG_8980Auch wenn Deutschland nicht so schön wie Paris ist, Frankfurt ist mit dem ICE nur 4 Stunden entfernt, und in Deutschland läufts halt einfach. Früher, als es keine Blogs gab, sondern nur Zeitschriften und Bilder der Stilvorbilder wie Brigitte Bardot ernährten wir uns auch bereits von der Ferne von der Ästhetik dieses Landes. Meine Mutter jedenfalls meinte dann im Zug, sie wisse jetzt, wem ich ähnel. Ja, der französische Stil ist definitiv insprierend. Die Vintage-Schuhe sind trotzdem aus dem Dörfchen einer sehr coolen über 60 Jahre alten Vintageladenbesitzerin, aus dem ich komme. Ich trage eine Vintage-Jeans der amerikanischen Marke Levis aus den 90ern aus dem Oxfamshop in Frankfurt, eine von meiner Mutter genähte Corsage aus Spitze (was ich auch bereits in Istanbul anhatte, aber in Paris deutlich angenehmer tragen konnte, obwohl auch in Paris kaum wer Dekollete trägt),  und einen Blazer von meiner Schwester aus Istanbul. Den Style hatte ich wenige Tage Berlin schon ausprobiert an einem Abend, an dem ich früher heim kam als gedacht. So schlau und “positive-thinking” wie ich bin, hab ich mir gedacht, schlechter Abend, aber dafür wieder ein verdammt gutes Outfit kreiert für einen besseren.

image5-3000x2250Meine Mutter hat sich selbst auch was sehr Süßes genäht. Sie war nicht so dunkel und schwarz wie alle anderen angezogen. Ich denke auch oft darüber nach, ob ich mich nicht auch aalglatt einkleiden sollte, makellos unauffällig schön, aber ich meide es dann doch immer, weil ich das nicht bin. Lieber habe ich meinen eigenen Stil, so unvollkommen, so ungerade, so unharmonisch es manchmal auch aussieht, als das zu tragen, was “die anderen” tragen, um bloß nicht negativ aufzufallen. Lieber ist man der Mensch, der man ist, als irgendwer zu sein, nur nicht man selbst.  Auch das muss gelernt sein.

Bilder: me, mami and Helmut Fricke

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