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Der Dua Lipa Virus hat am Ende auch mich befallen. Was sich hier negativ anhört, ist gänzlich nicht so gemeint. Denn Fakt ist, Dua Lipa ist zwar schon lange am Pophimmel, konnte aber noch nicht ganz zeigen, was sie so drauf hat. Mit ihrem neuesten Song “Don’t Start Now” beweist sie nämlich, was sie hat: Charakterstärke. Ihre Stärken liegen nicht beim Tanz, auch nicht bei diversen Tönen, die sie zu treffen vermag. Was sie aber kann: Stilhaben, Elektropop beherrschen, und einfach die Linie weiter fahren, womit sie auch einfach Grundsteine für die feministische Musik legt, die zuvor nur Beyonce so richtig inne hatte, was den Pophimmel angeht. Es ist kommerziell, gar keine Frage, aber dennoch gut. Denn ihr neues Auftreten wie auch ihre sonstige Performances auf der Bühne können zutiefst beeindrucken. Die über 1,70m Große Dua Lipa, die keineswegs mager oder zierlich ist, hat in London begonnen, was schon im kosovo-albanischem Pristina seine Wurzeln hatte. Dort hat sie auch zu Ehren des Heimatlandes ihrer Eltern und ihrer eigenen Wurzeln das erste Festival gegründet. Mit 24 Jahren. Das Sunny Hill Festival brachte schon Miley Cyrus in eines der abgelegendsten Orte der Welt. Dabei hat gerade der Balkan eine der besten Musiksounds zu bieten, und beeinflusst noch heute mit seinen traditionsreichen und folkloristischen Liedgesängen und Instrumenten. Derweil ziert ihr Gesicht das neue Werbeplakat von Yves Saint Laurent. “Libre” der neue Duft der Freiheit, wie es heißt, zeigt Dua Lipa mit kurzem Bob, dicken, markanten Augenbrauen und einem Blick, der sagt: “ich schaff’s auch solo als Frau!”

Gerade ihr Aussehen ist es, dass mitnimmt, inspiriert wie ein funkelnder Stern, und tief in sie dreinblicken lässt. Dass Gesichter, wunderschön, stark und selbstbestimmt dieser Art, auch einmal mit brünettem Haar die Plakate zieren dürfen, ist doch eine Errungenschaft, die man wohl auf das Konto einer Dua Lipa verbuchen darf. Ihre Stimme ist einzigartig rau und markant mit Charakter. Dass gerade sie mit “New Rules” eine neue feministiche Hynmne abgeliefert hat, ist zwar nicht sehr untypisch für ihren Jahrgang 1995, zeugt aber auch einfach von Mut, denn schließlich war sie eine der Ersten. Auf ihrem Album Future Nostalgia, das für das funkelnde Jahr 2020 angekündet ist, wird sich sicherlich ihre Stärke wie ein roter Faden durch die Zusammenstellung der Songs ziehen. Schließlich habe man sich auch von Gwen Stefanie, Madonna und selbst Outkast leiten lassen. Die Tourtermine für Deutschland stehen bereits fest:

02.05. Köln Lanxess arena
15.05. Hamburg Barclaycard Arena
17.05. Berlin Mercedes-Benz
20.05. MÜnchen Olympiahalle

Der beste Weg, das neue Jahrzent zu feiern!
Bild über Douglas.de

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