Menu
menu

Wie alt wir auch sein mögen – meine Generation hat allesamt Eltern, die unterstützt werden müssen. Ältere gehören der Risikogruppe an, wie auch Vorerkrankte. Das bedeutet für unsere Eltern großen Stress. Weil sie nicht nur um ihre Kinder sorgen müssen, sondern gleichzeitig um ihr eigenes Leben. Wenn auch nur mental, so brauchen sie gerade jetzt auch die Stütze ihrer Kinder.

Zurzeit sind auch wir Jungen überfordert. Egal in welchem Alter, der Druck lastet und er wird vorerst anhalten. Das ist die bittere Wahrheit. Aber es gibt auch genug Gründe, um zu hoffen. Denn die Regierungen leisten, was geleistet werden muss. Für die Einzelnen unter uns bleibt die Aufgabe, zu tun, was immer auch in unserer Macht steht. Neben der Quarantäne hilft die Unterstützung für die eigenen Eltern, Großeltern und Älteren in der Gesellschaft: Familie, Nachbarschaft, Freundes- wie auch Bekanntenkreis, aber auch die Älteren, die wir tagtäglich bei kurzen Einkäufen auf der Straße sehen. Ein “Alles in Ordnung” kann manchmal ein Lächeln auf ihr Gesicht zeichnen. Denn nicht nur viele junge Menschen leben allein, sondern besonders auch ältere.

Nachfragen, sich um den Zustand erkundigen, die Eltern auf andere Gedanken bringen, Ängste nehmen, beruhigen, ablenken, zusammen lachen und für sie da sein. Und ihnen versichern, dass auch wir auf uns achten.

Leave a reply