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Emily Ratajkowski gehört seit ihrem Tanz in “Blurred Lines” zu jener Modelelite, die mit ihrem Körper einen Trend in Gang gesetzt hat, der gefährlich schön ist.

Nebst Kim Kardashian gehört die kalifornische Amerikanerin zu jener Art Frauen, die selbstbewusst und selbstachtungsvoll zu ihrem Körper steht. Die Gefahr bestand aber nicht nur in ihrer anziehenden Attraktivität, die viele Frauen dazu aufforderte, es ihr gleich zu tun, sondern in dem Act, ihre Körperdarstellung als emanzipatorischen Akt zu erklären. Sie tat es Kim Kardashian gleich, und da sie beide die gleichen Körperideale vertreten – definiert, aber weiblich und kurvig – und keineswegs ihren Körper verstecken mögen, hat dies auch einen negativen Dominoeffekt bei jungen Frauen ausgelöst, die diese Machtstrukturen nicht kennen. Kim Kardashian und Emily Ratajkowski, so schön sie auch sind und wirken können, nutzen ihren Körper auch zur Machtdemonstration aus.

Junge Frauen derweil im Alter von 17 Jahren adaptieren jene Körperdarstellung, die in Form der Weiblichkeitsdefinierung auf Instagram weiter stattfindet. Mit starkem Make Up, und kurzen Kleidern werden aus 17-Jährigen 28-Jährige junge Frauen. Viele der jungen Mädchen gehen dabei auch das Risiko ein, für Männer oder andere Frauen als Machtdemonstration ihren Körper entblößend zur Schau zu stellen. Der freie Umgang mit Körper und Nacktheit ist zwar eine Begründung für die Bekanntheiten Emily Ratajkowski und Kim Kardashian, doch das Label “Feminismus” zieht ihre Sichtweise in eine umgekehrte Richtung. Den Körper als Hilfsmittel um gesellschaftlich anerkannt zu werden, haben die Frauen heute auch Minderjährigen in die Hand gegeben, und einen Körperwahn gefüttert, der diese Frauen im Glauben bestärkt zu werden, aufwachsen lässt.

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