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3,7 Mio. Aufrufe in nur vier Tagen. Jorja Smith ist zwar kein Geheimnis mehr, und doch mausert sie sich langsam langsam, doch ziemlich steil nach oben an die Spitze mit nachhaltigem Effekt. An der Seite von Afrikas Superstar Burna Boy hat sie den neuen Sound zu “Be Honest” kreiert, nachdem sie ihr tatsächlich sehr viel ruhigeres Debütalbum “lost and found” veröffentlichte. Sie ist damit eine der jungen Generation englisch-sprachiger Künstlerinnen, die derzeit aktiv mit afrikanischen Musikern zusammen arbeitet statt sie zu zitieren wie es häufig der Fall war. Globalisierung und der langersehnte Schachzug aus einer Debatte um kulturelle Aneignung paaren sich dann doch recht einfach mit Jorja Smith und Burna Boys charakteristischem Sprechgesang, woraus sich letztlich trotz des kleinen Einschubs ein recht gelungenes Feature zu ergeben haben scheint.

Jorja Smiths Stimme ist die derzeit schönste im amerikanisch-britischen Raum, wissen auch die Fans zu sagen, und doch erscheint genau dies als ihr Manko, denn die Beats übertönen im neu erschienen Video nahezu ihre raue und zugleich harfenhaft zarte Stimme. Die gerade 21-Jährige bereits jetzt so unabhängig selbstbewusst singen und vor allen Dingen tanzen (!) zu sehen, überrascht kaum noch, überzeugt dafür um so mehr. Zwischen Havanna-Flair, Hitze und Schweiß, dürfte der Hit mit ihrer Prise sexueller Romantik zum spätsommerlichen Hit werden.

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