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Eine atemberaubende Stimme mit politischer Message. Jeff Braun, der 30-Jährige Künstler aus Berlin, der noch so ziemlich unerhört ungehört ist, bringt mit seiner Stimme auf den Punkt, was unzählige Menschen erleben und erspüren müssen. Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit. Bis aufs Äußerste.

Geboren in Bonn, als Sohn einer aus Ghana stammenden Mutter, erzählt er in Gedenken an George Floyd, in seinem neuesten Song “Lass mal tauschen” auch seine eigene Geschichte. Der hochgradig, talentierte Musiker wurde früh gefördert. Er beherrscht Schlagzeug, durch die Teilnahme am Chor den Gospel-Stil, und bereicherte auf großen Bühnen als Backgrounddsänger. Jetzt ist Jeff Braun nach “next” und “testing” einmal in einem anderen Licht zu sehen.

Die brutale Polizeigewalt, die am 25. Mai in Minneapolis stattfand, nimmt wie so viele ebenso auch Jeff Braun als Sänger, Songwriter und Betroffenen mit. In dem über 5-minütigen A capella Song beweist er seine Stärke nicht nur im Gesang, sondern im poetisch-politischen Rap.

Lass mal tauschen“, ein kurz und einfach produziertes Video, dürfte gegenüber der in Deutschland lebenden People of Color einmal sensibilisieren, zur Überwindung der Trauer aller Betroffenen vielleicht sogar beitragen.

Stimmen wie sie Jeff Brauns gehören, werden – das darf gesagt sein – gebraucht und wollen gehört werden. Im (Deutsch-)Rap und überall anders auch.

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