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Während der Quarantäne lassen sich ein und weitere Beauty-Tricks zu Hause (#stayhome) anwenden, für die sonst im Alltag weniger Zeit bleibt.

  1. 2 Liter Wasser-Challenge: den ganzen Tag über verteilt Wasser trinken? Endlich machbar. Kräutertees wie Grüntee sind natürlich auch drin
  2. Masken, regelmäßige Gesichts-Reinigungen nach Make Up, DIY Facials mit Dampf, Peeling, Gua Sha-Massage, können wir at home!
  3. Nagellacke: Rot, Lila, Blau – endlich alle Zeit der Welt, um die angesammelte Jahrtausendkollektion auch zu benutzen
  4. Lippenstift for yourself: boost your confidence! Lippenstift in schmeichelnden Lieblingsfarben rocken, Selbstbewusstsein pushen und schön aussehen
  5. Fresh food, alle Tage wieder: egal, was Präferenz ist, ob Nüsse, Obst oder Gemüse à la Chinese Food vom Imbiss: frisch muss es sein!

Alles, was in Sachen Beauty schon immer ausprobiert werden wollte, bekommt jetzt seine Zeit. Ob die Kultmaskara von Charlotte Tilbury, Lidschattentöne von Huda Beauty, oder die einfache “öko” DIY-Maske aus Honig-Zitrone-Joghurt, bei der sich keiner so sicher ist, ob sie nicht doch besser wirkt als ein oder andere gehypteste Beautybrandmaske auf Instagram. In einer Quarantäne kann jetzt Zeit dafür sein. Ebenso – genauso, wenn nicht noch wichtiger – sind die besten Dance-Songs für TikTok, die es braucht, um zu tanzen – offline versteht sich. Von UK-Artist RAYEs ‘Confidence‘, über ‘Crew‘, bin hin zu ‘Tequila‘. So… get ready… in front of the mirror. Cause, mirror, mirror: ‘we’re all the most beautiful AF right now!’

Bilder: Freisteller

Seit 2006 läuft die Casting-Show Germany’s Next Topmodel moderiert von einstigem Model Heidi Klum. In den letzten 14 Jahren hat jene Show weniger Talente hervor gebracht als Komplexe.

Hand auf’s Herz: Wer fühlte sich nicht hässlich, als die erste Staffel los ging? Seit der dritten Staffel ist klar: die Show taugt nichts. Weder werden Frauen hervorgebracht, die den Durchbruch in der Modewelt erleben werden (“Heidi Klum war nie in Paris”, Zitat: Karl Lagerfeld), weder in Paris noch in einer anderen Modestadt, noch neue erstrebenswerte Frauenbilder.

Lena Gercke, die erste Gewinnerin, ist auch heute nur ein Exemplar von dem, was in Deutschland als “schön” gilt: groß, blau-äugig, blond, schlank.

Germany’s Next Topmodel hatte damals bereits die einstige “Miss Germany” Wahlen ersetzt. Mittendrin eine Heidi Klum, die es nie weit gebracht hat, außer in den USA als kurviges “Bauernmädchen” aus Deutschland bei Dessoushersteller Victoria’s Secret, das heute nicht mehr en vogue ist.

Wie lang will diese Show noch bestehen? Zahllose Kritiken sind entstanden. ProSieben und Heidi Klum scheinen aber weiterhin an dem Angebot fest zu halten. Sicher, viele Einschaltsquoten. Aber von Staffel zu Staffel werden die Verhaltsmuster peinlicher, zum Fremdschämen. Und zum Vormachen.

Denn das Rumgezicke, Anfauchen, und Augenauskratzen mag unterhaltsam sein, den ein oder anderen zum Lehrer werden lassen, aber Fakt ist, dass dieses Verhalten noch immer “durchgeht.” Heidi Klum selbst spielt wie die “gebildete Zuschauerin” (ja, GNTM wird nicht nur von 13-Jährigen konsumiert) eine Lehrerin, die mahnt und den “Mädchen” beibringt, wie sie zu laufen haben, Presse zu behandeln und auch sonst zu glänzen. Die Mädchen scheinen sich einer Art “Resozialisierungs-Camp” hingegeben zu haben. Ein Sprungbrett mag es für die ein oder andere sein (Sara Nuru, Marie Nasemann, Sarina Nowack, Hana Nitsche), aber ein Laufstegmodel sind die wenigsten unter ihnen geworden (Alisar Ailabouni, die kleine Ausnahme).

Was die 15 Staffeln aber tatsächlich unterstützten: Frauenfeindlichkeit, das Bloßstellen von Frauen in der Öffentlichkeit, Sexismus, Voyeurismus, Matriarchat. Zwar kürt die Show “Gewinnerinnen”, die sich durch Disziplin, Können und Gefragtsein auszeichnen, was die Frauen aber selbst aus ihrem Leben gemacht zu haben scheinen, ist wohl einzig ihrer Persönlichkeit zuzuschreiben, statt jener Castingshow, die den jungen Frauen verspricht, das Talent aus ihnen raus zu holen. Zum Modeln braucht es mehr als Gut aussehen – das steht außer Frage und das zeigt die Show – aber dennoch stellt sich die Frage, warum diese Show noch heute ausgestrahlt wird. Einschaltsquoten, klar. Aber Verantwortung, keineswegs.

Die Halb-Drogerie, Halb-Highend-Kosmetikmarke L.O.V., die zur Gruppe Cosnova gehört, einem Unternehmen gelegen in Sulzbach bei Frankfurt, bietet neben Catrice, stilsicheres Make Up mit L.O.V. Cosmetics an.

Die Marke ist nicht unbekannt: es gibt sie im Sortiment der Drogerie dm, aber auch beim Parfümeriegiganten Douglas und Onlineshop flaconi. So ganz im Mainstream aber ist sie nicht ganz angekommen. Auf allen Channels.

Die Mattdevotion Liquid Lippenstifte (selbst getestet, und überzeugt) halten, die pudrigen Highlighter zwar weniger, dafür aber die Sculpting Mascara. Die Mascare mit der dünnen Bürste ist Teil eines 2-in-1-Stiftes, der am anderen Ende einen Kayal trägt. Wünschenswert wäre statt Eyepencil mehr Produkt der Tusche, dem ein oder anderen aber dient sie sicher für diverse Looks. Die Bürste selbst schafft es aber, präzise, wenig Produkt abzugeben, aber die Wimpern galant zu umschmeicheln. Die Bürste modelliert, hebt an, und behaltet dabei einen natürlichen Look. Gepflegte Wimpern im Nu. “The Liaison” ist definitiv eine Affäre wert.

Popqueens tauchen auf, und verschwinden. Bleibt zu hoffen, dass Alina Baraz aus L.A. bleibt. Die Clevelanderin mit ukrainischen Wurzeln hat bereits früh angefangen. Gospelmusik hat sie dabei ebenso geprägt.

Ihr neuester Song “More Than Enough” ist ein Epitome amerikanischer Musik, die im Jahre 2020 nach Taylor Swift, Ariana Grande und Lana Del Rey vermutlich lange gehört werden könnte. Indie RnB-Artist Khalid durfte sie bereits im Duo in “Electric” und “Floating” besingen. “Morocco” wiederum brachte eine Kollabo mit Rapper 6LACK. “To me” ist eine Odé wie sie von einer Sabrina Claudio stammen könnte. Nur echter, und stärker.

Trotz Liebeskummer und Abhängigkeit erzählt der Solosong von dem Versuch, neu anzufangen, sich aber dennoch nicht unterkriegen zu lassen, und das gemeinsame Gefühl, enttäuscht zu werden zu teilen, aber sich keineswegs Lebensfreude stiehlen zu lassen. “More Than Enough” jetzt strembar.

Alessandra Rich ist wie Moschino. Nur schön. Die ebenso gebürtige Italienerin Alessandra Rich kann sich wirklich nur leisten, wer rich im Sinne von Geldmünzen ist. Aber das mag nicht heißen, dass ihre Mode nicht jedermann inspirieren darf, oder gar für einige Monate für ein einzigartiges Teil ihrer Kollektion sparen lassen.

Das extravagante Partyteil gibt es bei Mytheresa für satte 774 Euro statt 1290. Das ist fair. Zwar kleidet die in London ansässige Designerin Größen wie Topmodel Alessandra Ambrosio, Superstar Beyonce oder Hollywoodlegende Meryl Streep ein, aber wer dann doch auf Nummer sicher gehen möchte, und auf einen Kredit verzichten will, der ist bei den Copycats und den modischen Fastfashion-Retailern gut aufgehoben.

Denn ähnliche Modelle gibt es zurzeit überall. Bei H&M zum Beispiel. Aber auch Zara, Bershka und Other Stories bieten jenes Modell hin und wieder an. Der Schnitt ist zurzeit angesagt. Auch und gerade, weil noch immer in der Modebranche Produktionsbedingungen nicht ganz fair und transparent sind, ist für den Konsumenten undurchlässig, ob große Designerfirmen unter besseren Bedingungen herstellen.

Alessandra Richs Entwürfe jedenfalls sind mädchenhaft, träumerisch und putzig stilvoll, wie aus dem 80-ern. Gerade auch auf Instagram hat sich jener Stil der Fashionistas etabliert wie auch eines der Bilder der Fashioninfluencerin und Mode-Designerin Gabrielle Caunesil in ihrem selbst kreierten schwarzen Kleid zeigt. Das Kleid, das den Namen “Helene” trägt, stammt übrigens aus ihrer Kollektion für ihre eigene Marke La Semaine Paris. Für den, der 330 Euro noch immer einen Ticken zu viel findet, und den Stoff zu wenig, für den lohnt es sich, einen Blick auf das Angebot von H&M zu werfen, oder nicht doch lieber für das Original zu sparen?

Zu den Kleidern von H&M geht es hier, hier und hier entlang. (Es handelt sich hierbei um keine Affiliate-Links.) Bilder: H&M, Mytheresa

Was ist nur mit dem geliebten Liebling der zeitgemäßen RnB-Bewegung geworden? The Weeknd hatte 2011 erstmals die Musik-Kultur des Internets mit “House of Balloons” gewissermaßen revolutioniert. Unabhängig war er, digital und gar prägend für seine Zeit. Wie einst zu Zeiten von “Day n Night”, wurde gestaunt: “Wer war nur dieser “The Weeknd?”

Peu à peu kamen mehrere Songs, seine Stimme wurde deutlicher, sein Gesicht trat an die Öffentlichkeit. “Underground”, Electro-Sex-RnB-Musik hören, und im Internet unterwegs sein, jenen Trend setzte “The Weeknd” nachhaltig. Ganze Jugendkulturen bildeten sich um ihn herum. Er war der Musiker der Stunde, stilprägend, musikalisch wie auch modisch. Dabei stand er für eine Internetgeneration, die es vorzug, anonym zu leben und dabei in den Netzwerken der Datawelt visuell Ausdruck zu finden.

“After Hour” und zuletzt auch “In your eyes”, seine erst kürzlich erschienen Songs, lassen Fragen offen stehen. Warum so hollywood? Warum so Michael Jackson? Und warum so bizarr? Der gebürtige Kanadier mit äthiopischen Wurzeln, der eigentlich Abel Makkonen Tesfaye heißt, scheint heute mehr denn je als Reinkarnation seines Superheldfavoriten und Idol Michael Jackson wieder ans Tageslicht getreten zu sein. Bisher hatte nur Stimmlage an die Legende erinnert, doch nach Tanzeinlagen sind es nun auch die Ästhetik, Töne und Liebesgeschichten, die an den verstorbenen King of Pop erinnern. Dabei wird er weder seinem Idol noch nicht selbst gerecht.

Bild: Screenshot aus “The Weeknd – In your Eyes” aufgenommen am 25.03.2020 über youtube

Pastelltöne regieren seit einigen Monaten bereits Instagram, einem Make-Up Kessel an Ideen für die Jugendlichen und Beauty-Enthusiasten. Anders als poppige Farben wie Orange, stehen die meisten Pastelltöne jedem Hautton. Ob Lila, Braun, Grün, Grau oder Blau. Die wie mit Milch überzogene Version der intensivsten Farben schmeicheln dem Augenlid. Pastelltöne gibt es zurzeit bei Dior Beauty ‘s limitierten “5 Couleurs Glow Vibes Lidschattenpalette”. Flieder ist in “Pink Vibration zu finden, ein leicht schimmrig silbriges Babyblau auf Palette “Blue Beat”.

54,95 € über Parfümerie Rook, Bildquelle: www.dior.de