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Walking through the streets of Istanbul makes you think you walk through the world. But its not only the advanced civilisation of ancient Istanbul, what fascinates people from all over the world. The magic of this city is made by the people, who walk through the streets of Istanbul. But mostly its hardly to understand the heart if we dont know the tongue. So knowing this melodic language opens a door to a world where so many different minds pass by without speaking. But we need to get curious, we need to get open dialogues, and we need to get to love the foreign.

At the end the desire to explore the foreign gives birth to the new.

So lets say hello to the very special tourists, inhabitans and all between, that makes us turn to open a conversation between two worlds.

Ever wondered how Disneys Belle would look with ocea-blue eyes and lightbraun hair? Derya Kitapci, Istanbul version of Walt Disneys Belle promenades with her doeeyes on Istikklal Street.

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Walking through the streets of Istanbul makes you think you walk through the world. But its not only the advanced civilisation of ancient Istanbul, what fascinates people from all over the world. The magic of this city is made by the people, who walk through the streets of Istanbul. But mostly its hardly to understand the heart if we dont know the tongue. So knowing this melodic language opens a door to a world where so many different minds pass by without speaking. But we need to get curious, we need to get open dialogues, and we need to get to love the foreign.

At the end the desire to explore the foreign gives birth to the new.

So lets say hello to the very special tourists, inhabitans and all between, that makes us turn to open a conversation between two worlds.

Su and Doga on the Istikklal Street. Su ve Doga, bir gün ne olmak istersiniz? Bunu sormayiunuttum, ama hepimiz cok bilmek isteriz. Resimlerin altina yazsaniz cok seviniriz!

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Walking through the streets of Istanbul makes you think you walk through the world. But its not only the advanced civilisation of ancient Istanbul, what fascinates people from all over the world. The magic of this city is made by the people, who walk through the streets of Istanbul. But mostly its hardly to understand the heart if we dont know the tongue. So knowing this melodic language opens a door to a world where so many different minds pass by without speaking. But we need to get curious, we need to get open dialogues, and we need to get to love the foreign.

At the end the desire to explore the foreign gives birth to the new.

So lets say hello to the very special tourists, inhabitans and all between, that makes us turn to open a conversation between two worlds.

The first stranger is the Host, Model, Designer Benan Bal from Istanbul.

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Seit meiner Kindheit begegne ich diesen Meisterwerken. Ich habe aufgehört, zu Verurteilen, den Glauben an das Höhere, das Mächtigere. Wir sind Menschen, und ich meine, wir glauben alle an das Metaphysische, an das Göttliche. Ob es über dem Himmel sein möge, in der Luft, auf Erden, im Menschen oder doch im Tier. Es sind äußere Einflüsse, die bestimmen, wie die Formen des Metaphysischen verlaufen, und wo sie letztlich lokalisiert werden können.

Doch als in Deutschland lebende Alevitin ist es nicht die Temperatur, die mich darauf aufmerksam macht, dass ich Deutschland verlassen habe, wenn ich aus dem Flugzeug steige. Weder der Umgang noch die unverzichtbare, türkische Sprache, ja erstaunlicherweise nicht einmal das Aussehen der Menschen erklärt mir, dass ich ins Fremde eingetaucht bin. Dazu ist mir alles viel zu sehr vertraut, seit meiner Geburt in Deutschland. In den Armen meiner Mutter liegend waren als Baby die ersten Worte, die ich hörte, sicherlich türkisch. Und doch sind die ersten Worte, die ich unmittelbar nach der Trennung der Nabelschnur hören sollte, die des deutschen Arztes, der meinen enttäuschten Vater auf eine ironische Art zu erheitern versuchte: „Es tut mir Leid, aber sie haben eine wunderschöne Tochter bekommen.“

Ich neige dazu, abzuschweifen. Doch was mich wirklich daran erinnert, dass ich in einem anderen Land bin, sind die melodischen Worte des Muezzin „Alluhu ekber“, die mich immer ein wenig in den Bann ziehen. Gefährlich ist es, die Verführung groß, doch humanistisch aufgewachsen, trifft dies nicht für mich zu. Es gibt mir nur das Gefühl, dass ich mich in der Türkei nirgends zu Hause fühlen kann außer im alevitischen Dorf in der Nähe von Erzincan und am Meer. Dazu säuselt Meltem, die leichte Sommerbrise am Meer, viel zu sinnlich.

Ästhetisch gesehen, finde ich diese Glaubensttäten für die Gemeinschaft, das sich mit sich selbst und der Auseinandersetzung der Sünden, der verbrochenen Taten, eine nicht zu bemängelnde. Doch es ist immer wieder interessant, wie sich dieses Weltbild im Umgang äußert. Vor allem im Umgang gegenüber eines Nichtmoslems.

Als ich mit meinem Vater beim Yufkaci Teig zur Vorbereitung von Börek kaufen möchte, und es zu Missverständnissen kommt, sagt der Herr: Mach das nicht an Ramazan. Bitte, tu mir das wenigstens nicht an Ramazan an. Er hört sich leicht verärgert an, da er glaubt, mein Vater werfe ihm vor, er hätte ihm für das, was er bezahlt hat, weniger eingepackt. Mein Vater jedoch glaubte, er habe für das wenige Geld zu viel bekommen. Obwohl mein Vater ihn nur fragt, wieviele Rollen genau eingepackt sind, kränkt ihn zuerst die Frage, die er als Misstrauen interpretiert, nimmt es aber auch gleich mit Humor. „An jedem anderen Tag kannst du mich fragen,“ fährt er lachend fort. „Aber nicht heute an Ramazan.“

Gerade der Ramazan-Monat ist für viele Moslems ein heiliger Monat, an dem die Grundsätze des Korans eingehalten werden müsse. Als habe man Angst vor Gott. Am Ende glaubt man ja doch nur aus Angst, so wie all die anderen Menschen.

Wenige Schritte weiter spüre ich erneut die Auswirkungen des Fastens auf die menschliche Psyche. Als wir in einen Bakkal laufen, um Wasser zu kaufen, begegne ich einer Nene, der Mutter des Bakkalci (Kioskverkäufer). Von alten Frauen in anatolischen Gewändern bin ich immer einen sehr warmen, witzigen und weisen Umgang gewohnt. Doch diese alte Frau erklärte in einem sehr unfreundlichen Ton, dass ihr Sohn gerade noch geschlafen habe. Die Unfreundlichkeit und der Mittagsschlaf des Verkäufers im hinteren Bereich des Kioks sind nur auf das unerträgliche Hungergefühl zurückzuführen.

Es mag makaber sein, aber da sich der Ramazan-Monat bereits zum Ende geneigt hat, und am vergangenen Wochenende Bayram gefeiert wurde, möchte ich türkisches Essen näher vorstellen. Die türkische Küche besteht aus viel Obst und Gemüse, doch die Türken können nicht auf Teig und Geschmacksverstärker verzichten. Besonders genießbar ist Kisir, das aus Bulgur, also Weizengrütze, Paprikamark, Petersilie und Zwiebeln zubereitet wird. Serviert wird es mit Zitronen und Salatblätter (vom Römersalat). Vorbereitet wurde dazu das Sulu Börek, ein Teiggericht mit Petersilie und Ziegenkäse versetzt.

Besonders angenehm ist die Tatsache, dass der Karpuzcu (der Wassermelonenverkäufer) bis vor die Tür kommt. Nennen wir es Urlaub oder Reise, zu sehen, dass diese Menschen unter praller Sonne den ganzen Sommer über arbeiten müssen, während Menschen aus dem Westen mehr oder weniger Luxusaufenthalte in diesen Gebieten verbringen, führt zu einer Bewusstseins und Empathieerweiterung, und so wird aus jedem Urlaub eine Reise, wenn man die Augen offen hält.

Da meine Türkischkenntnisse nicht mit meinen Deutschen zu vergleichen sind, ist für mich die Sprache fremder Türken sehr spannend. „Teyze, die Melone schmeckt wie Zucker“, sagt er, um zu verkaufen. Und da fahren Vater und Sohn, die gemeinsam arbeiten, auf dem Traktor weiter.

Als ich vergangene Woche von Didim nach Altinoluk reiste, begegnete ich einem Menschen, der mich durch die Metaphorik der türkischen Sprache und vorallem Namen erneut in Faszination setze. Während der vier-stündigen Fahrt beobachtete ich den Reiseleiter, der damit beschäftit ist, den Passagieren etwas zum Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen anzubieten. Trotz seines typisch anatolischen Erscheinungsbildes mit braunem Haar und braunen Augen zu einem leicht gebräuntem Teint, bemerkte ich, dass er etwas Sonderbares ausstrahlte. Während er im Bus auf den Treppen stehend zur Servierung das Wasser aus der Gefriertruhe holte, haftete mein Blick auf seinem Gesicht, was ihm nicht entging. Ich fühlte mich ertappt, als sich unsere Blicke trafen. Und so geschah es, dass ich im nächsten Augenblick verschämt das Geheimnis lüftete. Askin Kirilmis. Deine Liebe ist zerbrochen. Das erzählt sein Name, eine Geschichte, eine dramatische, traurige, vor der sich jeder Liebende fürchtet und doch neigt man in der türkischen Kultur, vor allem in der anatolischen Kultur zu Tiefsinn und Melancholie. Dass sich die anatolische Kultur an der Ägäis bemerkbar macht, ist eben das sonderbare an der Vielfältigkeit dieses Landes.

In Altinoluk bei meinem Onkel angekommen, führte es uns nach wenigen Tagen in das Dorf Adatepe (zu Deutsch: Inselhügel), das schon in der Ilyas unter dem Namen Gargaros erwähnt wurde. Außerdem ist dort der Zeus Altar mit Blick auf das ganze Meer zu finden.

Im 19.Jahrhundert kamen aus der griechischen Insel Lesbos Griechen, die Rumis, wie sie die Türken und Araber aus dem Koran abgeleitet nannten. Die gemeinsame Kultur beeinflusste damit auch die Architektur der Behausungen. Doch kam es 1922, nach den heftigen Kriegen zwischen den Griechen und den Türken, zu der sogenannten Säuberung,

 die sowohl die Griechen dazu zwang, das türkische Territorium zu verlassen, als auch Türken Regionen, die unter Besitz der Griechen waren. Aus politischen Gründen begann 1950 das Dorf sich zu leeren, sodass nur die Hälfte der Bewohner da blieb. In der Zwischenzeit sind viele der verlassenen Häuser zusammengefallen. Daher werden nun seit einigen Jahren die Dorfhäuser restauriert. In einem der verlassenen Häusern waren noch einige Gegenstände hinterlassen. In der Küche lag beispielsweise der auf dem Bild abgebildete Schrank. Diese wurden früher zu Zeiten als es keinen Kühlschrank in vielen Haushälten benutzt, um Aufstriche wie Marmelade für das Frühstück zu bewahren und vor den Fliegen zu schützen.

Bekannt ist das Dorf nicht nur für den Stil der Häuser, sondern auch den Anbau von Olivenbäumen und dem daraus entstehenden Olivenöl.Hüseyin Moral verkauft in seinem Laden, die Olivenölprodukte seiner eigenen Firma unter seinem eigenen Namen. Die Olivenmilch wird ohne Druck-Anwendung, sondern durch natürliches Dekantieren gewonnen. Handgeschöpft mit der Hilfe einer Steinmühle werden die Oliven zerdrückt, sodass aus 100kg nur wenige Kilos Öl entstehen.

Das Gözleme-Teiggericht kann im kleinen Dörchen auch gekostet werden. Das anatolische Gericht wird aus Yufka Teig hergestellt und mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Besonders empfehlenswert ist eine Auberginen-Füllung und Petersilie-Ziegenkäse-Füllung.

Zurück in Altinoluk habe ich weitere tolle Funde gemacht, zum Beispiel das wunderschöne Plakat der einmaligen (meiner türkischen Lieblingskünstlerin) Sängerin Göksel, die mit ihrem Song „Depresyondayim“ (Ich bin in einer Depression, ich bin zerbrochen, wurde betrogen, habe mich von meinem Liebhaber getrennt, ich bin sehr einsam.) Geschichte in der türkischen Musikgeschichte. Auch sie scheint sich von der Ikone Marilyn Monroe für ihren neuen Look inspirieren gelassen zu haben.

Getroffen haben wir auf dem Bazar außerdem die mittlerweile 74-jährige Schauspielerin Ayla Algan, eine der wertvollsten Schauspielerinnen die Türkei zu bieten hat.

Das zweite Dorf, das ich diesen Sommer kennenlernen durfte, heißt Sirince, was so viel wie süss bedeutet. Es gibt das Gerücht, dass das Dorf von den im 19.Jahrhunderten lebenden verkslavtem Griechen Cirkince (hässlich) genannt wurde, um die Verfolgung zu umgehen. Nach der Zurückeroberung 1926 nannte die Stadt Izmir Cirkince in Sirince um. Hinterlassen haben die Griechen aber eine Kirche. Der Eingang zur Kirche wurde in ein anatolisch-inspiertes Cafe umgewandelt. Sirince ist bekannt für Oliven, Wein und die Rum-Häuser. Außerdem werden dort für Touristen viele typisch türkischen Kulturgüter verkauft.

An dem Leben an der Ägäis genieße ich die Leichtigkeit, die vom Meer angeeignete Offenheit des Menschen, die anatolischen und griechischen Einflüsse und das Gespräch zu den Menschen.

Trug die westliche Frau den Rock vor dem Frühling 2010 noch kurz über dem articulatio genus (das von Modephotographen verhasste Knie) in floraler Ästhetik der Tulpen-Silhouette, wuchs die Länge des Rockes im folgenden Sommer schon im Alltag so sehr, dass sie als Maxi-Rock sogar orientalisch den Boden berührte. Ob Besitzer schlanker oder fülliger Beine, sobald es zum Startschuss hieß „es ist in Mode“, vermehrte sich die Anzahl der Trägerinnen, die bei einem wachsenden Sortiment die Auswahl zwischen verschiedensten Materialien, Farben und Preisklassen angeboten bekam. Was den modeaffinen Frauen durch den Kopf geht, wenn sie diesen so drastischen eigenwilligen Wechsel durchleben ohne je politisch oder in einem säkularen Staat wie Deutschland religiös eingeschränkt zu werden oder gar von einem Sinneswandel veranlasst, „Emanzipation“ bildlich am eigenen Körper darzustellen, versuche ich mit diesem Text zu beantworten. Welches Charakteristikum des sozial konstruiertes Geschlecht der Frau neigt dazu, unter Druck optisch mit der Zeit zu gehen? Denn aus modischer Sicht betrachtet, wirkt die (heterosexuelle) Frau neben dem (heterosexuellen) Mann zusammengefasst deutlich eitler, und stärker um das Aussehen bekümmert. Und sei auch der Begriff der Metrosexualität 1992 vom britischen Urvater Mark Simpson geboren, so wird diese „Modeerscheinung“ in westlichen Ländern trotz der Verwandtschaft mit dem Hipstertum, das in Deutschland hauptsächlich in Berlin praktiziert wird, stark belächelt. Warum Frauen „Mode mitmachen“, aber gerade in Deutschland die meisten des „schwächeren Geschlechts“ wie Männer auf das Spiel mit der Oberfläche verzichten, wurde jedenfalls bereits vor über einem Jahrhundert zu erklären versucht.

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Da ich zurzeit zur musischen vacatio, wie ich es zu nennen pflege, in der Türkei bin, möchte ich kurz darüber informieren, dass ich nicht jeden Tag Online bin und dadurch Blog-Posts unregelmäßig veröffentlicht werden.

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Occupy Fashion Banality

„Warum wird denn Milka so oft fotografiert, so bekannt ist sie doch garnicht.“ „Ich finde es immer so witzig, Promis live zu sehen. Dann sieht man immer, dass sie in echt dicker, kleiner und hässlicher sind.“ „Oh mein Gott, wollen wir uns in die erste Reihe setzen??? Aber nee, das ist doch soo peinlich, wenn man dann weg geschickt wird.“

Man mag es kaum glauben, aber das sind Exzerpte aus einem Gespräch in der dritten Reihe. Dass es auch andere Gespräche während der Fashionweek durch Begegnungen interessanter Menschen geben kann, möchte ich mit diesem Beitrag zeigen.

Mode ist in Deutschland bei den heutigen Intellektuellen noch nicht ganz angekommen. Weil zu Wenige, in dem, was das Auge sehen kann, wahrlich etwas Schönes sehen.

Nachdem wir uns also schon das letzte Mal auf AMY&PINK über die 99% im Zelt mit dem Artikel „Wer bist du überhaupt?“ aufgeregt haben, möchte ich  heute die 1% vorstellen.  Die meisten „Who is Who“-Artikel,  die in modischen Bildzeitungen vorgestellt werden, sind nicht von Belang. Denn zwar mag das Wort Prominenz aus dem Lateinischen kommen ( prominentia = das Hervorragende; aus pro minere) – doch nicht ganz so  in Deutschland! Die folgenden Menschen, denen ich während der Fashion Week in Berlin begegnen durfte und ein paar Worte und Weisheiten austauschen konnte, sind neben den talentierten Mode-Designern DIE IT-Menschen schlechthin. Weder haben sie Geld, noch bekannte Eltern (das erfährt man jedenfalls durch die Medien nicht). Und dennoch haben sie Etwas, das gewisse Etwas, das sie von allen anderen im Zelt unterscheidet und aus der Reihe hervorhebt.. Es sind auch nicht unbedingt Menschen, die unseren Blick mit außergewöhnlicher Kleidung auf sich ziehen. Nein. Mit ihren Outfit auf sich Aufmerksamkeit ziehen, das haben sie nun wirklich nicht nötig. Es sind Persönlichkeiten, die in der ersten oder letzten Reihe sitzen, die auf dem Catwalk stehen, oder hinter der Bühne. Die wirklich interessanten sind die, die sich am Material interessieren und nicht in erster Linie zur Vermarktung ihrer selbst kommen, in der ersten Reihe ständig um sich blicken. C-Promis, etliche Blogger, in dieser Szene jedenfalls viel zu viele. Wir stellen Designer vor, die Mode überhaupt kreiieren, Make up-Artisten, die Models für den Look vorbereiten, Models, die die Mode präsentieren und Kritiker, die bewerten, ob das letztlich alles auch gut oder schlecht war.

Wer sind diese anderen 1% der Besucher, die eine starke Persönlichkeit haben, und sich für Mode und alles andere auf der Welt interessieren. Belesene Menschen, klug, intelligent und feinsinnig mit einem Hang zur Kreativität oder Schönheit, oder Konstruktionstechnik. Jedenfalls immer mit Interesse am Menschen. Man kann mit ihnen stundenlang über Gott und die Welt sprechen, statt über C-Promis, als gebe es nun wirklich nichts wichtigeres auf der Welt. Das Zelt wimmelt voll von Prototypen und dennoch versuchen sich viele dieser Menschenzu rechtfertigen. Doch jeder, der von der realen Welt in dieses Zelt hüpft, emfpindet eine große Abneigung, den verurteilenden Blicken gegenüber, dem arroganten Ton, und der Ignoranz der Seele des Gegenübers.

Der Journalist, die Bloggerin, das Model, der Make-up-Artist, der Besucher oder der Philosoph. Es sind alles Personen, die sich in erster Linie mit ihrem Können und Charakter definieren, und dadurch für ihr Selbstbewusstsein bewunderswert sind. Die, die etwas kreeiren – ein Look, Kleidungsstück oder ein Text, stets mit Tiefsinn, erheben den eigenen Namen durch ihren Nachlass.

Oftmals liest man von ihnen, noch schöner ist es , wenn man sie selbst vor sich stehend kennenlernen darf.

 

Christiane Arp. Durch ein Interview dufte ich die Chefredakteurin der deutschen Vogue kennenlernen, die trotz der gegenwärtigen Kritik der Vogue gegenüber als eine der autoritätsstärksten Personen der deutschen Modewelt gilt. Jeder weiß, wer sie ist und wenn sie den Saal betritt, dann ist jedem klar, dass dieser Designer der Grande Dame gefällt. Doch dass sie nicht nur zur Kritik, sondern auch zur Unterstütung der Jungedesigner Berlins kommt, ist ganz deutlich. Es ist fast so, als sei die ausgebildete Mode-Designerin eine Ziehmutter mit ihren Meisterschülern. Dass sie für die Etablierung der Mode als Kulturgut in Deutschland sehr viel tut und maßgeblich neben bedeutenden Jouranlisten, die im Folgenden noch vorgestellt werden, für ein Bewusstsein verantwortlich ist, beweist sie damit nicht nur allein mit der Einführung des Vogue Salons.

 

Weitere großartige Journalisten der Tageszeitungen, die ich bereits kennenlernen durfte, sind Alfons Kaiser und seine Kollegin Jennifer Wiebking von der FAZ. Wie hilflos, ahnunglos oder ungenau PR-Agenturen manchmal arbeiten, beweisen übrigens diese Eintrittskarten. Sieht man genau hin, erkennt man, dass Kaiser in der ersten Reihe sitzt, während sich Wiebking mit einem Stehplatz zu ein und derselben Show begnügen muss.

 

Alfons Kaiser kenne ich nun seit einem Jahr und freue mich immer wieder, ihn zu sehen. Deutlich aufgeregt und freudig zeigt er sich immer. Es ist zu sehen, wie sehr er fasziniert ist von der Schönheit, die es zu sehen gibt. Als Modekritiker der FAZ ist er natürlich ein Ästhet. Im Interview für AMY&PINK konnten wir bereits mehr über sein modisches Weltbild erfahren. Zur Fashionweek sehe ich immer einen ganz gelassenen Journalisten, der trotz dem Stress nichts von seiner Herzlichkeit verliert, cool bleibt und großartige Text über die Fashionweek schreibt. Sehr zu empfehlen ist zum Beispiel dieser hier.

Helmut Fricke ist ein reisender Zeitzeuge, der die Grausamkeiten und Schönheiten der Welt zugleich festhält und teilt. Als Fotojournalist passiert es, dass er nur wenige Tage vor der Fashionweek in Afrika war, um zu dokumentieren, was in Kriegsgebieten geschieht. Seine Bilder unterstützen stets das Wort des Journalisten. Wenn es um die Sorgen oder um die Freuden des Lebens geht.

Stilkolumnist Tilman Prüfer erscheint gerne in Begleitung des Chefredakteurs Christoph Amend vom ZEITMAGAZIN wie hier zur Show von Vladimir Karaleev. Starkes Stilbewusstsein in Verbindung mit tiefer Beobachtungsgabe in Kontext von historischer Entwicklungen der Mode beweist er wöchentlich in der Stilkolumne. In Gesprächen ist immer deutlich zu spüren, dass Prüfer zu der Art von Journalist gehört, die ein weitreichendes Wissen angesammelt haben. So passiert es, dass man glaubt, ein Text über Mode zu lesen, aber letztlich bei der Philosophie landet. Die besten Journalisten unterscheiden sich von unzähligen anderen, indem sie das Leben kritisch und reflektiert im Ganzen präsentieren, sei auch die Rede nur von einem kleinen Stück des Kuchens. Einem Pullover, oder Regenmantel. In meiner eigenen Kategorie „Stilkunde“ habe ich mich übrigens von der Herangehensweise Prüfers für die Stilkolumne inspirieren lassen.

 

Schauspielerin Wilma Elles. Mit dem wohl persönlichkeitsstärksten, durch Ausstrahlung in Faszination setzende Model während der Fashion Week, das aus Istanbul nach Berlin kam, um für die Designer im Rahmen von ISTANBUL Next zu laufen, durfte ich ein Interview führen, um sie besser kennenzulernen.

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