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Einen internationalen Star wie Pharrell Williams wollte ich schon immer einmal in Fleisch und Blut mit meinen eigenen Augen sehen, um zu sehen, ob sie wirklich in ihrer Präsenz als Star funkelnd im Kosmos auf Erden herausstechen oder doch alles nur durchgeplante PR im kapitalistischen Sinne ist. Ob es um Kunst geht, darum, den Menschen und das Leben zu verändern, als Gesandter Gottes oder etwas Göttlichem oder etwas darzustellen in den Medien, was man nicht ist.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch grundsätzlich als Mensch gleich ist und damit viele Gemeinsamkeiten hat, aber was jeden Menschen individuell macht, ist die Unterscheidung zu den andern. „I am other“ steht auf dem Shirt von Pharrell Williams. Ist nun jeder, der dieses Shirt trägt, anders?

pharrell

Jeder Mensch kann ein Künstler sein, nur lassen es manche nicht zu. Pharrell Williams ist ein Mensch, der es zulässt. Er entdeckte im frühen Alter seine Liebe zu den Klängen der Musik, wurde gefördert und lernte seinen späteren Bandkollegen Chad Hugo kennen. Schon im jungen Alter begann er Musik zu produzieren. Er war lange vor Kanye West die Figur, die die afroamerikanische Hiphopkultur revolutionierte. Mit Drop it like its Hot erschuff er als Pioneer den elektrischen Sound, den wir heute verstärkt im Hiphop und Rap hören. Auch war er einer der ersten, die Mode Kunst und Musik zusammen verkörperten. Er arbeitete mit Snoop Dogg zusammen, mit Gwen Stefani und Justin Timberlake. Heute scheint er sich trotz der Tracks mit Daft Punk und Robin Thicke ein wenig zurück zu halten. Es wird deutlich, dass er der Zeit ein wenig hinterher hängt, und den Willen hat, aufzuholen.

Als Pharrell auf der Bühne stand, ohne ein Wort zu sagen, sandte er große Energie aus. Er stand zunächst einfach nur da, etwas ernst, etwas nervös, schließlich war er neben Wissenschaftlern und Oscarnominierten geladen um als Musiker über Umweltverschmutzung zu sprechen.

Es ist, als sei sein Körper umgeben von einer reineren Luft, einer geistlichen Transparenz, der sogenannten Aura. Es ist nicht die Jacke, die Sonnenbrille oder die Haltung – es ist alles zusammen das, was einen Star ausmacht. Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen bekannt, berühmt und in den Medien. Aber Pharrell Williams, der zu Parley Talk als Botschafter von Bionic sich für Nachhaltigkeit und den Ozean einsetzt, hat das magische Etwas, das weniger Menschen haben, als wir denken, was aber mehr Menschen haben könnten, als wir denken. Denn ich glaube, um diese göttliche Aura zu haben, muss man tief in sich sehen, beginnen den Mensch als das zu sehen, was er ist. Reine Magie. Er erschafft mit seinen Sinnen Meisterwerke, mit der Liebe zur Natur und den Menschen erfüllt er sich.

Aber allem voran begleitet er sich selbst, seine Gedanken und lebt bewusst. Wenn Menschen über die Wichtigkeit des menschlichen Lebesn wie Pharrell sprechen, verstehen wir ihre Sprache, denn sie sprechen über universelle Dinge. Ob sie singen, tanzen, reden, malen – es sind alles nur Wege, wenige von unendlichen Wegen, die uns in unserem Weg inspirieren und die Magie und Liebe des Lebens entdecken lassen.  Jeder Mensch kann ein Künstler sein, die Augen aus einer höheren Perspektive sehen, um zu verstehen, wie wertvoll dieses Geschenk Leben ist. Dazu darf er einfach er selbst sein, ungezwungen Mensch, frei von gesellschaftlichen Zwängen, um all die unmoralischen Angebote des Lebens annehmen zu dürfen, ohne bestraft zu werden 😉 Und das Leben zu genießen.

Und vergessen wir nicht, in unserem Leben in unserer Welt gibt es viel mehr Menschen und Superstars wie Pharrell, sie sind nur nicht so bekannt, sie werden nur nicht ständig photographiert, weil sie keine Musik verkaufen, sondern ihre Energie, warmen Worte und Gesten – ob ein Lächeln, einen Gefallen oder endloses Vertrauen  – verschenken. Unsere Eltern, Freunde, Straßenmusiker, Bekannschaften, die wir im Zug auf Parties oder sonst wo machen. Und all jene, die mit ihrer Eigenart, Kleidung und ihrem Ausdruck, uns nach ihnen jeden Tag auf der Straße umdrehen lassen und die Neugier wecken, wer dieser Mensch und seine Geschichte sein könnte. Ich schwöre es, da draußen gibt es so viel mehr wahre Künstler.

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