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An manchen Tagen, wenn wir das Kind in uns nähren, sehen wir unsere Kleider bemalt mit unseren Wünschen und Träumen wie wir es wagten, als man uns den Stift und das weiße Blatt wie ein großes Geschenk vorbereitete. Als wartete man darauf, die Welt aus den Augen eines Künstlers zu sehen. Und doch, jedes der Bilder, die wir als Kinder malten ohne Angst verurteilt zu werden für das, was wir sind und denken, für das, was wir fühlen und sehen, wurde von ihnen empfangen wie ein großes Meisterwerk.

Welches Mädchen träumt nicht davon, schön wie eine Rose zu sein? In der Hoffnung, so wahrgenommen zu werden, versuchen wir unsere Seele in den Körper einer Rose zu verhüllen. Wir Menschen können nicht verzichten, die Natur zu imitieren. Und entfernen wir uns von natürlichen Umgebungen, so sehr bemühen wir uns, um sie zu umgeben. Ist das Rot einer Rose nicht das Schönste, was die Natur hervorbringen konnte? Erinnert es uns nicht an das, woraus wir selbst bestehen? Erinnert es uns nicht an das, was das Leben so liebenswert macht. Sehen wir nicht ein schlagendes Herz, wenn wir in den Linien der Blätter einer Rose folgen?

Aber der Inbegriff der Schönheit birgt Gefahren in sich wie das Leben selbst. So werden wir an manchen Tagen darauf warten, wie eine Rose empfangen zu werden, an anderen Tagen werden wir diesen GEdanken verwerfen, um die menschliche Rose in uns selbst erblühen zu lassen ohne die Dornen an unserem Körper spüren zu lassen. Vielleicht liegen die Verspielungen einer Rose in unsere Herzen, vielleicht aber liegen sie doch liebevoll in der Luft zwischen unseren Herzen.

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