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Rassismus tötet, lautet der Sticker, der an einer Tür der S-Bahnstation des Offenbacher Marktplatzes klebt. Ein Appell, der als Untertitel in neun weitere Sprachen übersetzt ist, will auf die Namen der Opfer des Anschlags in Hanau machen. Umgekommen ist auch Ferhat Unvar als einer der zehn Ermordeten, die bei einem terroristischen Anschlag am 19.Februar 2020 umgekommen sind. In einer Shisha-Bar.

Ferhat Unvar war gerade einmal 22 Jahre alt. Seine Heimat ist Deutschland, hier geboren und aufgewachsen, hatte er gerade seine Ausbildung beendet. Die Türkei hat er noch nie gesehen wie hr berichtete.

Ein rassistisch motivierter Mord einer Ideologie, die wir in verschiedenen Graustufen in der Gesellschaft erleben. Der Anschlag zeigt, dass der Gedanke, Menschen aufgrund ihrer Ethnie, ihres Aussehens und ihrer Kultur und Sprache noch immer auszumerzen, wenn nicht auszugrenzen und von der Gesellschaft auszuschließen, existiert. Der Schock sitzt noch immer tief, denn diese Tat hätte keiner erwartet. Gerade deshalb ist die Sensibilisierung und der weitere Kampf sowie Aufklärung gegen Rassismus in dieser Gesellschaft noch so erforderlich, damit Hanau nicht noch einmal passiert.

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