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IMG_1744Leni4Zur Show von Augustin Teboul trug ich dieses weiße Kleid, das mir meine Mutter innerhalb eines Tages nähte. Es ist eine Ableitung der Frühlingskollektion 2013 des amerikanischen Designers Alexander Wang. Was Alexander Wang auszeichnet ist seine Zukunftsvision, und doch entdeckt man in der Geomoterie die Parallelen zur Klassik. Der dekonstruktiv futuristische Look trägt Elemente der griechischen Ästhetik in sich. Beim Kauf beschrieb meine Freundin den transparenten Organzastoff begeistert wie Wasser. Wir können nicht aufhören, die wunderschöne Natur zu imitieren. Und doch fügen wir als Menschen unseren Intellekt dem Material bei.

Es ist, als könne man mit Kleider sich in die Zukunft denken und erleben. So schön auch nostalgische Erinnerungen sein mögen, so sehr sie auch das Gefühl versprechen, die vergangenen schöneren Zeiten, nachleben zu können, ich persönlich liebe auch die Gegenwart, und ich freue mich noch mehr auf die Zukunft. Dieses Meisterwerk Alexander Wangs und meiner Mutter drückt genau dieses Lebensgefühl aus.

Da das Kleid noch unfertig war, entstanden ungewollt die Fransen am Kleidende. Nacheinander traten abwechselnd mal die Besucher, mal ich selbst auf das Kleid.

IMG_1742Leni4Um auf dem Weg nicht zu sehr aufzufallen, trug ich einen silbernen Pullover über das Kleid. Da ich selten passende Schuhe habe, musste ich die einstig lilanen Schuhe meiner Schwester aus den 90ern mit Chrom besprühen. Mein Bruder war der Meinung, dass silberne Schuhe zu dem Kleid gewählt werden müssten.

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