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Stilinspiration: Musikerin Banks aus L.A.

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Für diesen Look habe ich mich von der amerikanischen Musikerin Banks inspirieren lassen. Das Mädchen mit den großen Rehaugen und dem kleinen zierlichen Mund kommt aus der Stadt der Engel. Mit ihrer weichen sentimentalen Stimme zu elektronischen Sounds gehört sie zu den Künstlern, die das neue Genré mitgestalten. Ähnlich wie Woodkid und Weeknd, verleiht die einstige Psychologie-Studentin gefühlvoll mit ihren tiefsten Gedanken den sonst so harten technischen Klängen Sinnlichkeit. Mit letzterem tourte sie 2013 und coverte seinen Song  “What you want„. Ein Lied, das in ihrer Stimme zum ursprünglichen Text zu eines jener Lieder wird, die die Liebe zwischen Frauen leidenschaftlich zum Ausdruck bringen. Doch bekannt ist sie mit ihren Hits „Warm Water“ und „Before I ever met you“ über alle Blogs hindurch geworden. „Looking you over, and you don’t know my name yet… But by the time you looked away, already knew I couldn’t fake it. Wer kennt es nicht? Jede Nacht, die wir draußen verbringen, in der Hoffnungen, diesen einen so called Richtigen zu treffen. Für Abende wie diese geben wir uns besonders viel Mühe, gut auszusehen. Wir planen unser Outfit ins letzte Detail, und rennen vor der Party noch in Läden wie H&M herum, wo der Song übrigens auch läuft. Der Lebensstil einer Banks entspricht der Farbe Schwarz.“I tend to wear all black. I like feeling sexy, feminine, effortless, and real“, beschreibt sie treffend ihren eigenen Look. 

Banks kleidet sich gerne von oben bis unten in der Farbe Schwarz ein. Sie trägt lange schwarze Röcke, schwarze Bustiertops aus Leder, lange Kleider aus Jersey-ähnlichem Stoff mit Spaghettiträgern. Ihre Augen sind meist dunkel geschminkt, ihre Brauen für die Rehaugen nachgezogen, falsche Wimpern, und nicht zuletzt einen leicht gebräunten Teint, den sie ihrer HeimatstadtL.A. verdanken muss. Dazu trägt sie die derzeit angesagten Schuhe der weiblichen Elektroszene: hohe Stiefel mit Blockabsatz. Nicht zu vergessen ihr Hut. Ihr düsterer Look erinnert mich sehr an den der Skandinavier mit Künstlern wie Lykke Li, die ich immer in Berlin sehe. Auch im H&M sah ich diese Kombination vor einigen Monaten hängen. Doch sie verkörpert im Gegensatz zu den anderen eine sehr schöne, zarte fast poetische Feminität. Ihr All-in-Black Look ist bereits seit einigen Jahren sehr beliebt, bekommt mit ihr jedoch ein Gesicht. Mittlerweile jedoch hat sie sich auch der Farbe Weiß und Rot gewidmet wie in ihrem neuen Video Drowning zu sehen ist. Und wie ich vor einigen Wochen auf ihrem Instagram-Profil im Nachhinein sah, ist  auch Banks fasziniert von Henna geschmückten Händen. Ein toller Zufall wie ich finde, da wir modisch eine ähnliche Sprache zu sprechen scheinen! Eine vollkommene blinde Kopie wäre mir ohnehin zu unpersönlich und aufgesetzt. Aber beeindruck mitch sowohl Arbeit als auch Stil einer Künstlerin, lasse ich mich sehr gerne inspireren. Banks halte ich für einen Hype, bin jedoch gespannt wie sich muskalisch als Künstlerin entwickeln wird! Im September wird ihr Album „Goddess“ erscheinen, wozu die Lyrik zum gleichnamigen Song auch von ihr selbst stammt. Auf Soundcloud habe ich jedenfalls auch noch eine neue Cover Version Aaliyahs Song „are you that somebody“ entdeckt, die bei mir in Dauerschleife läuft. Die 90-er jedenfalls sind zurück, auch musikalisch!

Zu bewundern ist Banks im Rahmen ihrer Deutschland Tour in den nächsten zwei Monaten in folgenden Städten:

23.06. Berlin – Berghain
24.06. Hamburg – Mojo
16.07. Frankfurt – Gibson
17.07. Köln – Gloria

Wollrock: Oxfam, 8 Euro,  Lederjacke aus Izmir, Türkei, Spaghettiträger Top vom Istanbuler Bazar für 5 Euro, Schuhe, 129 Euro Zanon & Zago Karstadt, Chakra Armband Daisy London 99 Euro, Comodynes Selbstbräuner 11,99 Euro, Henna -Tattoo
Dieser Beitrag erschien am 18.Dezember 2013 und wurde aktualisiert am 22.06.2014 um 22:37 Uhr

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