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Was ist nur mit dem geliebten Liebling der zeitgemäßen RnB-Bewegung geworden? The Weeknd hatte 2011 erstmals die Musik-Kultur des Internets mit “House of Balloons” gewissermaßen revolutioniert. Unabhängig war er, digital und gar prägend für seine Zeit. Wie einst zu Zeiten von “Day n Night”, wurde gestaunt: “Wer war nur dieser “The Weeknd?”

Peu à peu kamen mehrere Songs, seine Stimme wurde deutlicher, sein Gesicht trat an die Öffentlichkeit. “Underground”, Electro-Sex-RnB-Musik hören, und im Internet unterwegs sein, jenen Trend setzte “The Weeknd” nachhaltig. Ganze Jugendkulturen bildeten sich um ihn herum. Er war der Musiker der Stunde, stilprägend, musikalisch wie auch modisch. Dabei stand er für eine Internetgeneration, die es vorzug, anonym zu leben und dabei in den Netzwerken der Datawelt visuell Ausdruck zu finden.

“After Hour” und zuletzt auch “In your eyes”, seine erst kürzlich erschienen Songs, lassen Fragen offen stehen. Warum so hollywood? Warum so Michael Jackson? Und warum so bizarr? Der gebürtige Kanadier mit äthiopischen Wurzeln, der eigentlich Abel Makkonen Tesfaye heißt, scheint heute mehr denn je als Reinkarnation seines Superheldfavoriten und Idol Michael Jackson wieder ans Tageslicht getreten zu sein. Bisher hatte nur Stimmlage an die Legende erinnert, doch nach Tanzeinlagen sind es nun auch die Ästhetik, Töne und Liebesgeschichten, die an den verstorbenen King of Pop erinnern. Dabei wird er weder seinem Idol noch nicht selbst gerecht.

Bild: Screenshot aus “The Weeknd – In your Eyes” aufgenommen am 25.03.2020 über youtube

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