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Wenn ich in Berlin bin, gehe ich seit dem Jahr 2016 mindestens einmal während meines meist einwöchigen Trips ins „What do you fancy love?“. Ich liebe das Café an der Knesebeckstraße, gleich in einer der Nebenstraßen des Kurfürstendamms in Charlottenburg, dem vielleicht schönsten Viertel Berlins. Es gibt yummy Juices, die zum Beispiel Sex Bomb heißen, oder Green Power Drinks wie Glow Baby, Detox Me oder Push Up. Letzteren habe ich auch gleich ausprobiert, und kann euch sagen: 1A. Neben der It-Getränke aus Kalifornien gibt es auch leckeren Kaffee, wenn auch ein wenig zu viel Milch im Latte Macchiato, aber für alle Anti-Kaffeeisten den super schnellen Shot Apfel-Ingwer für den Frischekick. Und für die, die nicht gleich einen ganzen Drink wollen. Und auch sonst ein bisschen sparsam unterwegs sind. Die Preise sind im Grunde moderat, für Berlin, einem It-Place und der Tatsache, dass das Café an einem der teursten Flecken der Stadt liegt, sogar ziemlich fair. Denn in Frankfurt oder Berlin(-Mitte) passiert es schon mal, dass man ausgenommen wird für einen Juice, es sei denn man befindet sich im Neuköllner Obstladen seines Vertrauens, da in der Nähe von der Sonnenallee beim Hermannsplatz, oder man befindet sich unten an der Hauptwache in Frankfurt beim Obsthändler. Jedenfalls ist das What do you fancy love? wie der Name schon verrät verdammt fancy. Manche der Mitarbeiter können zwar teilweise wirklich unfreundlich werden, und sind sich manchmal irgendwie zu schade, das Geschirr weg zu räumen, aber hey, what solls?

Wir sind schließlich im schönsten Laden Berlins. Die Schriftart des „What do you fancy Love?“ wie auch die unzähligen roséfarbenen Rosen im Raum erhellen meine Seele. Mag die Plakatwand auch ein wenig an das Mädchenzimmer unserer Jugend erinnern, sie lässt sich sehen, denn sonderbar ist sie. Und das muss auch für ihren Macher gelten. Giacomo Vogel heißt nämlich der Herr, bei dem es sich nicht nur um einen jungen Mann handelt, der weiß, was gerade läuft, sondern auch wie ich von Senna über eine dritte Person erfuhr um den Sohn des Schauspielers Jürgen Vogel. Den älteren Herr Vogel habe ich dort zwar noch nicht gesehen, aber dafür Sister Senna höchstpersönlich und selbst Fler hängt dort ab! Alter, da läuft die Berliner Szene lang, und wenn nicht jetzt wann dann?, ihr!

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