Menu
menu

Es gibt viele Worte und Sprüche zu Selbstliebe. Aber Fakt ist doch, woher soll man wissen, wie das überhaupt geht? Die Sache mit der Selbstliebe. Vor allen Dingen als Frau. Die eine hat den schöneren Po, die andere die weiteren Hüften, farbigeren Augen oder den auffälligeren Teint.

Selbstliebe bedeutet in erster Linie natürlich, die Zuwendung, Stärke und Liebe gegenüber der eigenen Persönlichkeit, dem Charakter und dem Selbst, gleichzeitig aber verlangt diese von uns auch die Akzeptanz zu unserem Körper ab. Das ist nicht immer unbedingt leicht oder einfach oder gar unkompliziert. Denn begonnen beim Gewicht, das schon zu schwer ist, über die zu breiten Schultern, die scheinbar nicht dem Ideal des weiblichen Körpers entsprechen bis hin zu naja, dem Bauch, den man so hat, oder die Augen, der Teint, Mund, Nase, Ohren, Hals, Haare, Arme, Beine, Brüste, und und weiss nicht was, die allesamt angeblich den vermeintlichen Schönheitsidealen nicht gerecht werden würden.

Es ist um ehrlich zu sein ein Witz, mit allem und nichts, das man hat, ungenügend zu sein. Denn bei aller Gespräche, die ich stets mit jungen Frauen, einschließlich mir selbst, führe, wird doch klar: uns gibt es nicht nur einmal, sondern sind wir so mit unserem Körper, den wir schon haben, in Ordnung. Denn in gewisser Weise spiegelt er ja irgendwie auch unser Innerstes wieder, wenn wir auf die Formen, Farben, und Launen unseres Körpers achten. Manchmal müssen wir unseren eigenen Körper gleich einem Kunstgemälde betrachten, den wir tagtäglich mit uns führen, schmücken, anmalen, und umformen dürfen. Er ist auch ein Schatz und doch auch hat er nicht nur das Recht, im Verborgenem oder in aller Öffentlichkeit zu scheinen, sondern vor allen Dingen geliebt zu werden, an erster Stelle von uns selbst.

Leave a reply