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The Organic Pharmacy ist eine in London gegründete Naturpflegefirma, die als eine der ersten Firmen überhaupt pharmazeutisch pflegende Cremes rein organischen Ursprungs anbietet. Ihre Gründerin Margo Marrone, eine ausgebildete Pharmazeutin, begann vor über 27 Jahren mit Augenschein in der lokalen Apotheke Gläser aus Bernstein zu bewundern. Mit einem Fokus auf Kräuter, Homöopathie, Ernährung und anderer alternativer Medizin wurde ihr bewusst, wieviel toxische Präparate im Umlauf sind. In Hinblick auf die ebenfalls therapeutische Wirkungskraft begann Marrone ihre eigenen Pflegeprodukte herzustellen. 2002 wurde der erste Laden in London eröffnet. Heute sind die Pflegeprodukte von Organic Pharmay in zahlreichen SPAs weltweit, als auch in ausgewählten Fachhandel und Online-Shops für organisch alternative Körperpflege zu finden.

Die Augen und Mundwinkel-Creme von The Organic Pharmacy besteht aus vitaminreichen Extrakten natürlicher Inhaltsstoffe wie Färberkamille, die einen einzigartig therapeutischen Duft erzeugt, der sehr wohltuend ist. Anders als viele der derzeitigen Augenpflegecremes nährt die Creme den Bereich um die Augen, entspannt, schützt und lässt sie strahlen.

Für 29,95 Euro ist die Menge mit 10 ml gering, kann aber über mehrere Wochen verwendet werden, wenn die Haut um den Mund herum nicht feuchtigkeitsarm ist.

Die in Korea entwickelte Firma Starskin ist aus den Niederlanden, hat sich aber für die bestmöglichsten Resultate nebst Dermatologen auch mit prominenten Visagisten und Kosmetikerinnen zusammengeschlossen, um hochkarätige Produkte aus erster Hand zu entwickeln, die halten, was sie versprechen. Die Marke Starskin hat sich der schönen, makellosen Haut der Hollywood-Stars verschrieben, und erzielt wird dieser unter anderem mit dem ganz natürlichem Inhaltsstoff der Kaktusfeige, dessen Öl einem der teuersten der Welt entspricht.

Die Maske jener Linie ist zu 100% organischen Ursprungs und hat mit 14,99 für eine 2-stufige Sheet-Masken-Anwendung einen gerechtfertigten Preis. Wenn auch die Möglichkeit besteht, bei empfindlicher Haut mit Juckreiz zu reagieren, so legen sich jene Hautirritationen nach kurzer Zeit. Was bleibt, ist eine tatsächlich sehr ölige, aber angenehm weiche und natürlich glänzend leuchtende Haut mit rosigen Cheekbones. Und damit erfüllt die Orglamic Kaktus Sheet-Maske aus dem Hause Starskin als eine der wenigen, wenn nicht einzigen Masken, die zurzeit auf dem Markt sind, den Traum jener Starskin Glow-Enthusiasten, die endlich vor dem Spiegel den Beweis dafür haben, dass eine Maske wirkt.

Das Noni Body Oil wurde auf sozialen Medien von vielen zufriedenen Kundinnen ausgestellt. Eine unter ihnen, neben jener Gründerin und Modelfreundin Miranda Kerr, ist Make Up Artistin Charlotte Tilbury.

Das so stark angepriesene Noni-Öl ist neben einer Vielzahl an Produkten auch in diesem Körperöl enthalten. Es riecht sehr angenehm, und fast möchte man sagen, es schmeckt auch so. Essbar sind die Öle selbstverständlich nicht, auch wenn sie überwiegend nur organische Inhaltsstoffe enthalten. Darauf schwört die Gründerin ohnehin. Denn was nicht gegessen werden dürfe, solle auch nicht auf die Haut. Und so kommt es, dass sich im KORA Body Oil neben Noniöl überwiegend Sonnenblumenöl befindet. Eine beruhigende Wirkung mit glänzender Haut ist das Ergebnis. Allergische Reaktionen sind nicht auszuschließen, da manches Unverträglichkeiten auslösen kann. Es lohnt sich jedoch, jenes Produkt einmal auszuprobieren, um auf den Geschmack zu kommen. Denn die Haut ist aalglatt, glänzt und duftet. Mit 57,99 Euro liegt das 100ml große Fläschen im höheren Preissegment, reicht jedoch für etwa 12 Anwendungen, je nachdem wieviel aufgetragen wird, und somit ein wohltuendes Öl, das sich einen festen Platz auf dem Regal für das regelmäßige Skincare-Ritual verdient hat.

Nachtrag : Vorsicht! Im Sommer werden Hautflügler angezogen.

Zurzeit darf ich ein paar Produkte von Shiseido testen. Ins Auge fiel mir dabei besonders der Kayal InkArtist, denn dabei handelt es sich nicht nur um einen Kajalstift, sondern auch gleich Lidschatten, Eyeliner und Brauenstift zugleich. Die Farben sind sehr speziell, und so sind es auch die Namen. Der weiße Stift beispielsweise heißt Kabuki White, und ist benannt nach dem japanischen Theater, indem auch die kreideweiße Geisha ihren Platz findet. Eine andere Nuance ist Sumi Sky und beschreibt mit der blauen Farbe den wässrig-blauen Himmel, der sich vom Weiß der japanischen Hochkunstgemälde der Sumi-e abzuleiten scheint. Eine pastell roséfarbene Nuance ganz nach der japanischen Kirschblüte in dieser Kollektion wäre noch traumhaft schön! Continue reading ›

Sie kam gerade erst dem freien Sitzplatz entgegen, als ich sie sah und hatte dabei solch‘ einen willensstarken Gang hinterlegt, dass selbst Naomi Campbell hätte einpacken können. Wirkte ihr Blick auch gelangweilt und arrogant zugleich, sie sah aus, als habe sie sich über irgendetwas geärgert, aber ihre Augen, ihre Augen waren stark. Ich bewunderte und verfolgte mit meinen Augen nicht nur ihre Art, sondern vor allen Dingen auch das Kleid, das sie mit so einer Grazie und einem so großen Mut so selbstverständlich trug, dass ich sie unbedingt fotografieren musste. Die Farben ihres Kleides übermannten mich.

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Screenshot instagram.de/bellahadid 15.August 2018

Sie läuft für Bottega Veneta, isst Eis für Magnum, und wird geschminkt für Dior. In kürzester Zeit ist sie aufgestiegen in die Riege der Topmodels. Geholfen hat ihr dabei auch die magische Zahl: 19 Mio. Follower auf Instagram sind es, die ihr folgen. Klar, dass sich da die Mädchen, die sich auf Instagram tummeln, ein Leben wie das der Bella Hadid wünschen. Continue reading ›

Auf Instagram postete meine 16-jährige Cousine vor einigen Tagen in ihrer Story mal wieder ein Bild von sich, in gewohnt cooler Pose vor ihrem Spiegel in Chucks und einem blumigen Haarkranz wie er von vielen Mädchen als Feature zur Verschönerung und Umspielung angewendet wird. Ich schickte ihr als Antwort ein paar Emojis, die sie beschreiben sollten: ein Smiley mit Sonnenbrille, ein rosa Herz, einen roten Kussmund und eine Prinzessin. Womit ich ihre Erscheinung im Gesamten eigentlich auch wahrnahm, war neben ihrem starken Selbstbewusstsein ihre Klugheit. Mir fiel ein, dass in der feministischen Theorie kritisiert wird, dass Mädchen oft Komplimente für ihr Aussehen gemacht wird, aber selten Lob, Wertschätzung oder Bewunderung für ihre Fähigkeiten.

Sie hatte schon mit einem Herzen geantwortet, aber ich wollte ihr noch zeigen, wie ich sie eigentlich sah. Also schickte ich ihr drei Brillen. Brillen, Symbole für Fleiß, Intellekt, Präzision, einem starken analytischen Seh- sowie Denksinn und zuletzt neben Intelligenz auch respektable Klugheit. Ich schrieb ihr, dass ich sie klug fand, und daraufhin sendete sie mir gleich zwei Herze mehr als davor.

Es erinnert mich daran, wie sehr es mich freute, wenn mir jemand sagte, ich sei klug oder intelligent oder kritisch. Es ist mir nicht oft im Leben passiert. Ich habe unzählige Male gehört, wie hübsch oder schön ich sei. Es ist nicht so, dass es mich nicht freute, ich höre es sehr gerne, aber ich bin ehrlich: das Gefühl, das in mir eine Bewunderung über eben jene Eigenschaften auslöst, ist nicht im Geringsten damit vergleichbar. Ich habe mich jedes mal so unglaublich stark gefühlt, wertvoll und existent, als man mir sagte, ich sei klug. „Hübsch“ oder „schön“, so geschätzt, attraktiv und elegant man sich für sein Aussehen auch vorkommen mag, es hat so etwas Verfliegendes und gleicht einer Momentaufnahme. Du könntest es im nächsten Moment nicht mehr sein, weil die Zeit vergeht, du unsicher bist über dein Aussehen oder nicht präsent. Aber das Gefühl, reflektiert zu bekommen, dass du etwas kannst, „klug“, „intelligent“ oder „talentiert“ bist, bleibt lange bestehen. Es ist eine eigene Zuschreibung für die Identität, die ein Leben lang bestehen bleibt und stärkt.

Ich hatte dieses Gefühl genau fünf Mal. Ich erinnere mich an jedes einzelne Mal. Ich weiß ganz genau, von wem sie kommen, wann und wie sie mir gesagt wurden. Es waren bisher immer Männer, Familienangehörige ausgeschlossen. Von Journalisten, von Männern im „Date“ und auch einem Lehrer. Fünf Mal. Auch wenn ich es nicht die ganze Zeit hören muss, es ist zu wenig. Hätte man mir in der Schule das Kompliment öfter gemacht, ich hätte damals nicht so sehr gelitten. Denn aufgrund meines Äußeren wurde ich von meiner Deutschlehrerin abgewertet. Weil sie weder meine Kultur, noch meine Person verstand und ziemlich deutsch, den Aufwand, den eine Frau für ihr Aussehen aus Interesse und Wohlbefinden betreibt, verachtete, um sich nur ein wenig später selbst die Haare blondieren zu lassen. Als ich noch zur Schule ging, war es nicht so selbstverständlich wie heute, sich als junges Mädchen zurecht zu machen, zu schminken, modisch anzuziehen. Aber auch abgesehen davon: Lehrer wollten mich immer wieder loswerden, ob ich nun gut war oder nicht. Sie sagten mir zwar, ich müsse mehr geben, aber sie ermutigten mich nie mit meinen Fähigkeiten. Ich bin mir nicht sicher, ob sich auch das heute geändert hat.

Ich musste mich jahrelang dumm fühlen, das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein, zu scheitern. Es waren oft Frauen, die mein Können untergraben wollten. Lehrer, Professoren, die weder mich noch andere ermutigten. Ich habe mit der Zeit trotzdem an mich geglaubt, meine Erziehung verhalf mir dabei, das Ziel und Ideal zu haben, zu wissen, zu hinterfragen, etwas zu können. Und zuletzt auch mithilfe der Kommentare der Männer.

Aber gerade auch von Frauen sollte man öfter hören dürfen, was man kann, denn Frauen können immer anderen Frauen Vorbilder sein, die es gerade in dieser Gesellschaft noch viel zu wenig gibt. Auch für Männer.

Solange man jungen Frauen nicht sagt, dass sie etwas können oder etwas sind, das wertvoller ist als ihr Aussehen, werden sich Frauen auch nicht viel Mühe geben, Anerkennung für Eigenschaften wie Intelligenz, Klugheitoder Fleiß zu erhalten. Nicht nur, dass es das eigene Ich untergräbt, nein, es hemmt sogar die Mädchen ihn ihren jungen Jahren erst Recht nur. Denn wieviel Zeit würden Frauen in ihr Können stecken, lesen, sich weiterbilden, anspruchsvollen Interessen nachgehen, sich selbst verwirklichen und vom Korsett der Schönheit befreien, wenn man ihnen nur sagte, dass sie klug sind, statt schön.

*Auf dem Bild ist Katherine Johnson zu sehen, eine amerikanische Mathematikerin, die maßgeblich an der Berechnung der Flugbahnen des Mercury Programms sowie dem ersten Mondflug beteiligt war. Ihr Leben wurde 2016 neben das anderer zwei afroamerikanischen Mathemathikerinnen im Film „Hidden Figures“ verfilmt, der mitunter von Pharrell Williams produziert und musikalisch untermalen wurde.