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Emily Ratajkowski and Alexa Chung, both having an impressive style, show how flamboyant style can appear: easygoing, selfconfident and comfortably stylish. The style icons on instagram and the streets of fashion capitals such as Paris, London and Milan, know how to enter the streets of fashion.

Wearing suits in earthy tones, especially khaki and sandy such as champagne-camel show off very well. The girls of fashion – knowing how to style and prepare – are well suited by their suits.

© www.instagram.com/modeblogg

Workout at home heißt es zurzeit für Fitness-Freunde. Die amerikanische Firma Alo, spezialisiert auf Yoga Wear, bietet Sportkleidung in satten Tönen. Sweatshop-free wie einst American Apparel, und umweltbewusst in moderner Variante der Kultmarke aus L.A. Namasté, mit Yoga Wear von Alo!

Online über Mytheresa

Alessandra Rich ist wie Moschino. Nur schön. Die ebenso gebürtige Italienerin Alessandra Rich kann sich wirklich nur leisten, wer rich im Sinne von Geldmünzen ist. Aber das mag nicht heißen, dass ihre Mode nicht jedermann inspirieren darf, oder gar für einige Monate für ein einzigartiges Teil ihrer Kollektion sparen lassen.

Das extravagante Partyteil gibt es bei Mytheresa für satte 774 Euro statt 1290. Das ist fair. Zwar kleidet die in London ansässige Designerin Größen wie Topmodel Alessandra Ambrosio, Superstar Beyonce oder Hollywoodlegende Meryl Streep ein, aber wer dann doch auf Nummer sicher gehen möchte, und auf einen Kredit verzichten will, der ist bei den Copycats und den modischen Fastfashion-Retailern gut aufgehoben.

Denn ähnliche Modelle gibt es zurzeit überall. Bei H&M zum Beispiel. Aber auch Zara, Bershka und Other Stories bieten jenes Modell hin und wieder an. Der Schnitt ist zurzeit angesagt. Auch und gerade, weil noch immer in der Modebranche Produktionsbedingungen nicht ganz fair und transparent sind, ist für den Konsumenten undurchlässig, ob große Designerfirmen unter besseren Bedingungen herstellen.

Alessandra Richs Entwürfe jedenfalls sind mädchenhaft, träumerisch und putzig stilvoll, ganz wie aus den 80-ern. Gerade auch auf Instagram hat sich jener Stil der Fashionistas etabliert wie auch eines der Bilder der Fashioninfluencerin und Mode-Designerin Gabrielle Caunesil in ihrem selbst kreierten schwarzen Kleid zeigt. Das Kleid, das den Namen “Helene” trägt, stammt übrigens aus ihrer Kollektion für ihre eigene Marke La Semaine Paris. Für den, der 330 Euro noch immer einen Ticken zu viel findet, und den Stoff zu wenig, für den lohnt es sich, einen Blick auf das Angebot von H&M zu werfen, oder nicht doch lieber für das Original zu sparen?

Zu den Kleidern von H&M geht es hier, hier und hier entlang. (Es handelt sich hierbei um keine Affiliate-Links.) Bilder: H&M, Mytheresa

Italienische Marken wie Max Mara sind seit einigen Saisons dabei, das Kopftuch zu einem Bestandteil ihrer westlich geprägten italienischen Mode zu machen. Doch italienische Mode stand einmal für Eleganz, Weltoffenheit und Tradition. Tradition ist zwar auch das Kopftuch als Bestandteil der Kleidung der islamischen Frau, aber passt das zusammen mit einer Marke wie Max Mara?

Der politische Begriff Inklusion wird heute in der Modewelt und Gesellschaft ernst genommen. Dass gerade auch Frauen der islamischen Welt nicht von der Mode ausgeschlossen bleiben, ist begrüßenswert.

Es gibt eine Vielzahl an Frauen, die sich islamisch anzieht, aber dennoch Max Mara kaufen will. Auch gibt es zurzeit Models wie Halima Eden oder unten gezeigte Influencerin Neelofa, die zur Modewelt dazugehören, auch zur Welt Max Maras.

Den ursprünglichen Werte Max Maras kommt das Kopftuch nicht gleich. Das Kopftuch steht für eine Form der Unterdrückung. Auch, wenn es der Frau Respekt zollen soll, was es häufigst tatsächlich tut, so ist es kontrovers.

Kontrovers – auch das ist die Mode selbst. Und so bleibt es auch das Kopftuch, auch in der Modewelt. Denn so sehr es für Inklusion steht, oder gar eine Toleranz, auch gegenüber einer Gesellschaft, die von Migration geprägt ist, und mitgestaltet wird, bleibt fragwürdig, warum gerade Max Mara als Teil einer eurozentristischen Modeelite das Kopftuch mit in den Bestand nimmt. Denn inwiefern ist ein Kopftuch Teil “italienischer Mode?” Und wann darf eine Marke sich noch als italienisch begreifen, wenn sie auf Referenzen des Islams zurückgreift? Weltoffenheit hin oder her, das Kopftuch ist nicht kompatibel mit “italienischer Mode”.

Die Wirtschaft sagt es voraus. Wer mehr verkaufen will, muss mehr Menschen ansprechen. Im Zuge der Diversitäts-Regeln in der Modewelt, die besagt, dass “alle Menschen eingebunden werden müssen” auch in die Wahl der Models, gilt auch hier, dass Models nicht nur ein Beweis dafür sind, dass Menschen verschiedener Coleur nicht ausgeschlossen werden, sondern auch dafür, dass Kunden angesprochen werden sollen.

Die Modewelt muss verkaufen, also wird die Zielgruppe erweitert. In alt-europäischen Gesellschaften wie jener in Deutschland, Italien oder gar Frankreich gilt aber, dass die “Leitkultur” nicht von anderen Kulturen, gar emigrierten Völkern und Nationalitäten eingeschränkt, gar verändert werden darf.

Ein italienisches Modehaus integriert aber Frauen mit Kopftuch nicht – sie leben nicht in der italienischen Gesellschaft – sondern verfolgt das Ziel, italienische Mode konsumierbar zu machen. Für jeden, der es sich leisten kann. Aber ist das nun “Integration” im politischen Sinne, Inklusivität, oder nicht doch ausschließlich Wirtschaft, die aber im Grunde die eigene Kultur “gefährdet”? Denn das Kopftuch in der italienischen Mode ist Witz und Ironie. Italien ist gegen den Islam. Wie kann da Max Mara als “italienischer Stil” geltend für das Kopftuch sein?

Bildquelle: Screenshot aufgenommen am 23.03.2020 über Instagramseite https://www.instagram.com/maxmara/

Die neue Pandemie führt Unternehmen in eine verzwickte Lage. Konzerne mit Marken wie Chanel, Louis Vuitton und Dior, oder gar Max Mara sind dazu verpflichtet, zu reagieren. Der Coronavirus (und die Krise) wird absehbar jeden Wirtschaftszweig treffen können.

Waren bisher Trends wie Sportlichkeit, Digitalität oder gar Feminismus die Themen, die die Mode dominierten, so ist es heute ein Virus, mit dem weder die Welt noch ein nennbares Unternehmen hat rechnen können. Max Mara beginnt mit Werbung für Wellbeing und Leisure-Wear. Chanel wiederum zeigte auf sozialem Medium- und Werbekanal Instagram bis vor drei Tragen noch die neuesten Modelle in Sachen Sunwear. Derzeitige Funkstille auf Instagram deutet auf Verzögerung hin. Jedes nächste Posting könnte für die Markenbildung falsch sein. Louis Vuitton wirbt indessen mit Supermodel, It-Girl und Medienstar Kaia Gerber um Twist Bags und neue Modelle der ikonischen New Classic Bag. Investition ist ein Thema, auch für die Mode und das Angebot an Konsumenten.

Dior wiederum vermarktet Uhren, große Anlagewertgegenstände – typisch für ein Luxusunternehmen und doch vermutlich absehbar. Das klassische Uhrwerk, ein Hinweis auf das, was zurzeit wichtiger denn je ist: Zeit. Zeit braucht die Gesellschaft besonders, um die Krise von Heute für das Morgen zu bewältigen. Auch für die Wirtschaft.

Vor einigen Jahren fing mich Fotograph Alex Steiner ein. Im Hotel Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt fanden wir uns für ein kleines Shoot zusammen, das mich als Autorin heute zeigen darf. Rock und Rollkragenpullover sind von Wolford. Make Up von mir, Hairstyling vom Sassoon Salon Frankfurt. Vielen Dank an alle!

Der britische Online-Versandhändler Net-a-Porter holt die größten Designer, und Stimmen der Modewelt für den International Womens Day am 8.März. Mit einem T-Shirt. Der Erlös geht an gemeinnützige Organisationen.

Unter den 20 bekanntesten und derzeit beliebtesten Gesichter der Modewelt sind Ikone Carine Roitfeld, Designerin Roxanne Assoulin, und Vorreiterin Stella McCartney, die allesamt ihre eigene Interpretation weiblichen Zusammenhalts für jenen Feiertag des Feminismus gestalteten.

“Tu es jolie”, sagt Carine Roitfeld französisch solidarisch auf ihrem Design. Die 63-Jährige New Yorkerin Assoulin hat mit über 30-jähriger Erfahrung einen Satz zu sagen: “Woman kind, kind Woman”. Stella McCartney, Tochter des Rockstars Paul McCartneys, hat ihre künstlerische Sichtweise ihrer eigenen Modemarke interpretiert, indem sie Frauen einen Tanz gab. Der Titel “Female Rebellion” ziert die Zeichnung der Frauen im Reigen.

Die Preise der T-Shirts reichen von 55 Euro bis 290 Euro. Nicht ganz preiswert. Doch der Erlös geht an die Organisation der International Womens Day UK, die “Frauen in Krisengebieten dabei unterstützt, sich ein neues Leben aufzubauen”, wie es heißt. Die gesamte Kollektion unter dem Titel “Starke Frauen für starke Frauen” gibt es hier.