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Frankfurt. Das Museum Moderne Kunst zeigt seit dem 16.Mai die Retrospektive eines Künstlers, der in der elitären Kunstwelt bisher kaum Beachtung geschenkt bekommen hat. Dem 1926 in Antigua und Barbuda geboren und 2009 am selbigen Ort verstorbenem Künstler Frank Walter wird nun als Maler, Bildhauer, Philosoph, Autor und Fotograph gehuldigt, sein Schaffen in der deutschen Museumslandschaft in den Vordergrund gerückt. Doch die Unternehmung, den karibischen Künstler in einen Dialog gesteckt zu haben, der von Rassismus, Gleichberechtigung und Ausgrenzung geführt wird, wird weder dem Künstler gerecht, noch der wahren Motivation seines Schaffens.

Die Farben, die sich in seiner Kunst um einzigartige Sandtöne, türkisfarbene Meeresbilder und tropische Landschaften sammeln, die Bewohner der Karibik als Subjekte, seine Neugier für Astrologie und das Leben selbst, zeichnen diesen so großen Künstler aus. Nicht etwa primär sein Schwarz-Sein.

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