Menu
menu

Gurus sind zurzeit heiß im Gespräch. Vor allem in den Sparten “all things Beauty” über Wellness bis hin zu Spiritualität und Mental Health. Gerade, wenn es doch um das richtige Leben geht, sprich Lebensführung, sind lebensweise Menschen gefragt wie noch nie.

Jay Shetty ist einer unter ihnen, und mit “Think like a Monk-Prinzip” hat er ein schriftliches Werk gebastelt, das zu einem “erfüllten und sinnvollen Leben” verhelfen soll.

Der Lifecoach, Podcaster und einstige Mönch veranschaulicht in der im Herbst erschienenen deutschen Ausgabe des Originals auf über 400 Seiten die Praktiken der vielbeachteten Geistlichen, die unter strengen Sitten ein Leben praktizieren, das für uns im Westen so gar nicht realisierbar scheint.

Auch für den Autor selbst war das ein Anreiz: die gewohnte Umgebung zu verlassen, sich auf die Suche nach Wahrheit und Sinn zu machen, und dabei auch zurück zu den eigentlichen Wurzeln zu finden. Der aus einer indischen Familie stammende Londoner schmiss im Alter von 21 Jahren sein modernes Leben in der Finanzstadt hin, um dem Mönchtum nachzugehen.

Das Buch führt ein in ein Wertesystem, das uns hilft, uns in dieser Welt besser zu verorten, gibt lauter Denkanstöße für die eigene Lebensführung und enthüllt zuletzt einen, wenn nicht den wichtigsten Beweggrund unseres Daseins. Das Buch ist somit lebensverändernd, und dabei durchläuft auch das eigene Ich beim Lesen und Reflektieren eine Umwandlung.

Bild: Screenshot https://jayshetty.me/, Rowohlt Polaris

Die neueste Serie, die Streamingdienst Netflix zu bieten hat, ist die zurzeit gehypte Geschichte um eine Amerikanerin gespielt von Lily Collins, die ihr Zukunftsglück in Paris versucht und dabei vortrefflich die Perspektive jener Amerikanerinnen in Paris zeigt, die sich in die Mode und Stadt verliebt haben.

Sex & The City, Gossip Girl, Emily in Paris – letztere Serie der Mädchen und Mode hört sich an wie die Superlative, und die dürfte es auch sein. Die Serie, die das Leben einer jungen Frau im Ausland widerspiegelt, kritisiert nicht nur die amerikanische Mädchenperspektive auf die französische Hauptstadt, sondern auch gleich den Pariser Snobismus.

Irrwitzige Dialoge, Kulturkritik und eine Modeluxus-Welt, die auf den Kopf gestellt wird. Von Influencern über europäische Freizügigkeit bis hin zu all’ jenen Klischees und Träumen ist in “Emily in Paris” vor allem eines zu sehen: Sex, Amour, und Freundschaft. Wer schon nicht mit dem Bingen begonnen hat; “Emily in Paris” ist zurzeit das Beste, was zwischen Corona und Sehnsucht nach Paris gesehen werden kann. Santé!

Bildquelle: https://www.instagram.com/emilyinparis/