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Bauchtasche hier, Bauchtasche da, Bauchtasche überall! Sie ist wahrhaftig ein heldenhafter Allrounder. Und obwohl die Bauchtasche doch so feminin ist, und der Allrounder doch so maskulin, so ist er doch, wenn wir hier nicht nur von Artikeln sprechen, beides. Und so wird sie auch von beiden Geschlechtern getragen. So viel zum Thema aktueller Geschlechterdebatte.
Das kleine Täschen aus Leder, Plastik oder Polyester ist eben vielseitig einsetzbar. Es ist eine Art Aktenkoffer für Menschen, die Wichtigeres im Leben zu tun haben als ihre Zeit zu verschwenden. Es ist eine Geheimwaffe, nicht gegen jemanden , sondern etwas, nämlich alle Dinge im Leben, die uns Probleme bereiten, als hätten wir nicht schon reichlich genug davon. Diese Bauchtasche gehört zu den einigen wenigen Sachen, die dann doch verschiedene Menschen sozialer Klasse vereinen. Tja..

Bauchtasche von Gucci wie sie von den meisten jugendlichen Trendsettern gerne getragen wird

Ob Hiphop-Fan, Modebloggerin oder der gute alte Daddy, wovon letztere ja doch gemeinsam mit ihren Frauen in den 90ern diesen Trend so stark geprägt, wenn nicht miterfunden haben. Aber auch heute brauchen wir diese Leichtigkeit, denn als praktischer und handlicher Allrounder, der für alles zu haben ist, erleichtert er uns gemächlich das Leben.

MATT & NAT, das ist ein Unternehmen aus dem wunderschönen Montreal, das versucht, mit ihrer eigenen Kreation die Welt ein wenig zu – wie soll es auch anders sein – verschönern. Das kanadische Unternehmen lebt nach dem Motto „lebe schön“, und so verwundert es nicht, dass das Modeunternehmen auch vegan und umweltfreundlich für ihre Produkte einsteht. Material und Natur, das sind die Komponenten, die jene Marke ausmachen.

Nicht mehr nur Taschen wird es fortan geben, sondern nun auch endlich eine Auswahl an Jacken, die getreu dem Motto schön leben auch nachhaltig sein wird. Die sehr urban, modische Kollektion wird vegane Wollmäntel enthalten, Daunenjacken und Lederjacken entsprechen den neuen Standards; 100 Prozent recyceltes Polyster.

Ich verstehe deutsche Medien nicht. Ganz klar. Ich arbeite für sie und mit ihnen, aber es gibt hin und wieder Dinge, die ich nicht gut finde, nicht gut finden kann. Denn oft fügen sich Rassismen in Bilder; und in dem Fall sind das dann Modebilder. Was das Zeitmagazin falsch macht, ist auch der Vogue passiert. Eine blonde, blauäugige Frau wie sie für den Inbegriff der deutschen Frau steht, wurde erneut auf’s Cover genommen. Dass es sich dabei um den größten Schlagerstar Deutschlands, wenn nicht der erfolgreichsten der Welt handelt, ist gegenstandslos. Klar, die Vogue versucht da eine neue Richtung zu gehen: von wegen deutscher Nationalstolz und so, Peter Lindbergh als Fotograph am Start, das neue Deutschland, das auch etwas in Kunst und Kultur hervorbringt, gesellschaftliche Relevanz hat oder doch nur für bessere Verkaufszahlen sorgt? Ich weiß es nicht. Aber fest steht, dass immer wieder Frauen dieser Wirkung und des Aussehens abgebildet und dargestellt werden. Gibt es eine Alternative zu Helene Fischer, in Deutschland? Muss sie denn Türkin sein, oder Schwarze? Nein, natürlich nicht, denn erstens ist das bemitleidender positiver Rassismus, zweitens ist das einfache Profilierung von wegen „wir sind ja so weltoffen“ und drittens ist es falsch und eine Art Anschuldigung. Man muss nicht eine Türkin nehmen, weil man eine Deutsche hat. Noch weniger aber muss man eine Schwarze nehmen, weil sie schwarz ist, oder man sich damit als international zeigen möchte. Das passiert oft. Auf den Covern deutscher Magazine wie auch der Modewelt. Aber Schönheit und Offenheit sind keine Fragen der Hautfarben. Was mich an Helene Fischer an dem Cover der deutschen Vogue stört, ist die Tatsache, dass sie da einfach nichts verloren hat. Sie ist weder Beauty, noch ist sie Sportlerin, die mit ihrem Körper im Vordergrund steht, geschweige denn Tänzerin. Sie ist auch nicht der Inbegriff Deutschlands, unter dem das Ganze verkauft wird, noch ist sie musikalisch in irgendeiner Form interessant oder zeig- und feierbar. Continue reading ›

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Zur Verleihung des Masterzertifikats meiner Schwester habe ich mir einfach einen Secondhand-Mantel übergezogen. Er ist im 90s-Look, groß und lang, man fühlt sich in ihm gut aufgehoben. Er hat eine schützende Funktion, vor allem in Großstädten braucht man sie. Mein Make Up ist dezent, etwas Foundation von Armani Silk, den klassischen Eyeliner ober und unterhalb der Augen, die Wimpern getuscht mit L’oreal Vulimnous in Kombination mit „get BIG Lashes“ von Essence. Meine Haare tragen noch einen Hauch von Aubergine-farbener Tönung.

Ich brauche nicht lange, um mich vorzubereiten. Weder nehme ich mir die Zeit, noch habe ich sie. So kommt dieser Look zustande. Auf der Haut trage ich wenig, aber guten Stoff, den ich gemeinsam mit meiner Mutter letztes Jahr in Bonn gefunden haben. Er ist von Valentino. Der ungemachte Saum ist eine bewusste Entscheidung, in seiner Form wird der pastellfarbene Stoff dadurch viel mehr zur zweiten Haut. Mit einem Bustier-Oberteil können besonders die Schultern betont werden. Die Veranstaltung fand in einem großen Auditorium im Barbican Centre London statt, in dem man selbstverständlich die Jacke ablegen darf. Das Rückenende des Oberteils verläuft in die Länge. Continue reading ›

Bekannt ist die französische Filmdiva Brigitte Bardot nicht nur für ihren Schmollmund, ihre verrauchten Augen und ihren Sexappeal, sie gilt auch als Stilikone. Abgelichtet wurde sie vor fast 40 Jahren in Hüten, wie sie heute nicht mehr getragen werden. Mit Grazie und Stilgefühl trug sie zu Zeiten der 68er auch die Ballonmütze. Genauso diese ist jetzt zurück.

Wird sie im Englischen „Newspaper Boy hat“ oder „Baker Boy hat“ genannt, hat sie ihren Ursprung nicht in der 68er Bewegung, sondern sie tauchte zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Wie der Name verrät, trug der junge Zeitungsverkäufer oder Bäckersjunge den Hut. Gehörte sie zu jenen Zeiten noch der Uniform der unteren Schicht an, stieg die Mütze ab Mitte des 20. Jahrhunderts modisch auf. Continue reading ›

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Braunes Haar wirke streng meinte meine Freundin Ayla, Hairstylistin des Salons HaarWerk in Frankfurt. So attraktiv eine braune Mähne auch scheinen mag, es heisst “Blondes have more fun”. Man werde als Blondine nicht ernst genommen? Da bin ich mir nicht so sicher. Neue Studien belegen, dass führende Frauen öfter blondes Haar als dunkles tragen. Und auch Dior Kreativ-Chefin Maria Grazia Chiuri trägt blondiertes Haar. Man denke nicht nur an eine der mächtigsten Frauen der Mode, sondern der Welt: Angela Merkel. Mit blonden Highlights regiert die sonst so vernünftige Bundeskanzlerin freundlich das Land.

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