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Nach der Trennung zwischen dem gefühlt wichtigsten Paar der deutschsprachigen Rapszene, nämlich Mozzik und Loredana, folgt ein Song, der als Disstrack ordentlich die deutsche Rapszene einheizt. Mit albanischem Flair, und gar Gangstergetue, wenn nicht hochgradig Stil im Blockbusterfilm, lieferte der bereits dem Publikum bekannte Rapper aus Kosovo nun auch Antworten.

Gramoz Aliu nämlich, heutiger Ex-Mann Loredanas, schlägt zurück und löst alle Fragen auf. “Auf Wiedersehen” ist ein Racheakt, aber wie so viele Rapper ist auch der kosovo-albanische Exportschlager so sprachbegabt, dass er aus seiner Emotionalität einen ganzen deutschen Rapsong gemacht hat. Mozziks Muttersprache ist keineswegs die Deutsche. Loredana, Ex-Wifey und neuartige Rapperin, wenn nicht Partnerin eines anderen Rappers wie aus der brodelnden Gerüchteküche der Szene hervorgeht, kriegt ihr Fett ab. In ihrer eigenen verständlichen (schweizerdeutschen) Sprache. Ein Rapper dieser Größe mag dies nicht auf sich sitzen lassen. Seine Sprachphantasie drückt aus, was er denkt und glaubt, zu leben.

Bei den Rapenthusiasten kommt das einmal wieder mehr als gut an. Denn guter Rap speist sich von einer unverwundbaren Verwundbarkeit, wenn nicht gar Ehrlichkeit, die bildlich so gewalttätig ist, dass sie ungefragt mitnimmt in die Welt und des Films des Protagonisten, dieses Mal mit Mozzik.

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