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Mabel ist schon lange auf dem Radar der RnB-Fans, aber auch auf dem der Popfreunde des guten Radiogeschmacks. Die im andalusischen Málaga geborene britisch-schwedische Sängerin verfolgt zwar Trends um Afrobeat, Reggaetón und Trapsound, die auch die spanische Sängerin Rosalía innehat, kennt ihre Wurzeln aber auch im klassischen RnB. Mit der Stimme einer Sade, als Tochter der funkig-poppig 90s Hiphop Sängerin und groovy Tänzerin Neneh Cherry, einem Vater, der mitunter für Massive Attack und die Sugababes Musik produzierte, hat Mabel die besten Voraussetzungen, das Beste aus sich selbst hervor zu holen.

War sie bisher mehr mit ihrem Sound als ihrer Person im Vordergrund, dürfte sich auch das bald ändern. Für die diesjährigen BRIT Awards ist Mabel gleich drei Mal unter den Nominierten: “Song of the Year” soll es für “Don’t Call me Up” werden, nach “Ring, Ring” der Partysong schlechthin. Außerdem nominiert ist sie in der Kategorie “Best New Artist” und “Female Solo Artist”. Letztere Kategorie krönte zuvor 2018 Dua Lipa schon, während erst vergangenes Jahr Jorja Smith den Preis bekam. Die von Mastercard mitfinanzierte britische Awardshow hat sicherlich auch das Eigeninteresse, britische Stars zu krönen und damit auch einer noch breiteren Masse sichtbar zu machen, zeigt sich sicherlich mit Blick auf die eigenen Talente loyal, und zeitgemäß.

Denn drei der Hits, die Mabel ablieferte (“Fine Line”, “Dont call me Up”, und Finders, Keepers”) entstammen ihrem im letzten Jahr veröffentlichtem Album “High Expactations”. Was sie neben der Hits und dem berühmten Elternpaar aber zu einer Mabel mit Wiedererkunng machen wird, zeigt sich in ihrer Musik insofern, als dass der Titel ihres Albums nicht nur darauf hindeutet, dass sie unter Druck steht – sei es aufgrund der Erwartungen der Anderen oder ihrer selbst- sondern sie auch davon singt, was ihr Schmerzen bereitet. Mag Mabel noch so sehr als starke Beziehungsbreakerin und Partygirl bekannt sein, – sie kann so gut tanzen wie ihre Ma und die derzeit beliebteste Tänzerin, Rosalia zu ihren Beats, – hat sie auch eine Seite, die Ängste erlebt. Davon erzählt sie in “Anxiety”, einem Song, den sie hat schreiben müssen, da sie sich dazu verpflichtet fühle. Denn in ihren Lyrics wolle sie stehts ehrlich sein. Verantwortungsbewusst auch in Hinblick ihrer Vorbildfunktion, geht die junge Mabel mit ihrem jungen Publikum bewusst an die Sache und ihre Karriere ran. Nicht nur äußerlich erinnert die 23-Jährige mit ihrer Willenskraft an die einer Disneyprinzessin wie es nur Pocahontas ist. Mabeeel, we love ya!

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